Matthias Boosch

Hinterlasse einen Kommentar

Matthias Boosch wurde 1982 in Bad Schwalbach geboren. 2006/07 verbrachte er in Lettland, was ihm als Fundus diverser Kurzgeschichten dient. Anschließend lebte er in Ingelheim, züchtete dort rote Paprika, schrieb Reisegeschichten und studierte die lokale Bevölkerung. Momentan wohnt er in Mainz und studiert Buchwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität.

2009 erschien das Debüt “Großtyphien schlägt zurück”, eine Polit- und Mediensatire auf die Außenpolitik der Ära Bush.

Christian Felder

Hinterlasse einen Kommentar

VITA

1980 geboren in Zweibrücken
2001 Studium an der WFK
2001 Designstudium an der FH Wiesbaden
2003 Designstudium an der FH Mainz
seit 2005 freischaffender Künstler

GRUPPENAUSSTELLUNGEN

2005 Dreieich-Buchschlag
2006 Kunstgalerie Seligenstadt
2006 Museum für Kommunikation in Berlin
2009 “Schnittmenge – Intersection” Eisenturm und Rathaus Mainz
2010 Kunst direkt 2010 (Rheingoldhalle)

www.christianfelder.de

Peter Frömmig

Hinterlasse einen Kommentar

Vorbemerkung:
Nach einem derart bewegten, für mich selbst kaum begreiflichen Leben, fällt es mir immer schwerer, es kurz oder überhaupt zusammenzufassen. Ich warte schon lange darauf, dass mir das jemand mal abnimmt und es versucht. Nun versuche ich‘s halt noch mal selbst: 

 Peter Frömmig…    
…wurde 1946 in Eilenburg bei Leipzig geboren. Wuchs in Speyer auf, absolvierte eine Feinmechanikerlehre. Nach Fabrikarbeit und Montage ging er 1965 nach Köln. Fand dort zu Literatur, Kunst, Theater und eine Anstellung als Zeichner bei der Bundespost. Folgte 1968 der Einladung zu einer Theaterwerkstatt in Salzburg, wo ein Stück von ihm aufgeführt wurde. Blieb da bis 1975 als Mitarbeiter des Österreichischen Rundfunks, Abteilung Literatur und Hörspiel, besuchte die Internationale Sommerakademie. Übersiedelte in die USA, wo er sechs Jahre blieb, zur bildenden Kunst wechselte, an der Westküste Ausstellungen hatte. Jobte zeitweilig für eine Ballett-Truppe, in einem Forschungslabor, reiste viel. Nach einer Zwischenstation in Wien und Arbeit als Illustrator für Magazine startete er 1981 einen Neubeginn in Freiburg. Verlagerte den Schwerpunkt wieder auf das Schreiben und begann, in diversen Medien zu veröffentlichen. Wegen der Geburt einer Tochter zog er 1995 nach Marbach am Neckar, wo er seither als Schriftsteller und bildender Künstler arbeitet. Über die Jahre sind einige Erzähl- und Gedichtbände von Peter Frömmig erschienen. Titelauswahl: „Vom Stadtrand“, „Nimmerda“, „Anderswo. Novelle aus diesen Tagen“, „Der Strand gehört dem Strandgut“.

Im Januar 2012 erscheint Peter Frömmigs Gedicht- & Collagenband “Am Leben sein” im gONZoverlag.

Stefan Gaffory

Hinterlasse einen Kommentar

Stefan Gaffory wurde 1973 in Landau/ Pfalz geboren. Er schlug sich mit verschiedenen Jobs durch, u.a. als Altenpfleger, Hilfsarbeiter und Bestatter. Nach einem kurzen Zwischenstop in unserer bundesdeutschen Hauptstadt lebt und arbeitet er nun wieder in Karlsruhe, wo er auch unter dem Pseudonym “King Bronkowitz” beim freien Radio QUERFUNK tätig ist.
Zudem begeistert er eine wachsende Lesergemeinde mit seinem emsig misanthropen Blog “Die neun Leben des King Bronkowitz” und reger Kurzgeschichtenproduktion, die er bei Lesungen zum Besten gibt. Außerdem schreibt er seit geraumer Zeit fürdas  OX.
Kreisklassenhölle, erschienen im gONZoverlag, ist sein erster Roman. Im März 2012 legte er die Graphic Novel “Der Katzenkönig” nach – unschlagbar düster illustruiert von Daniel Prohart.

[Foto: Juli Foos]

Michael Geißler

Hinterlasse einen Kommentar

Michael Geißler wurde 1942 in Berlin geboren, wo er mit fünf Geschwistern und seiner Mutter Kindheit und Jugend verbrachte.
Nach seiner Schulausbildung absolvierte er eine Kaufmannslehre. Darauf folgte ein Studium der Wirtschaftswerbung an der Akademie für Grafik, Druck und Werbung in Berlin. Er gehörte zum ersten Jahrgang der Berliner Filmakademie dffb (Kamera & Regie), wurde aber bereits nach einem Jahr zwangsexmatrikuliert (als Folge der Springer-Haus Besetzung).
Er hatte ab 1975 die technische Leitung des Video-Forums bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin inne. Und erhielt schließlich an der Freien Universität Berlin am Institut für Publizistik einen Lehrauftrag für „Alternative Medienarbeit“.
1969 gründete er die „V.A.M.-Future-Kids“, eine Video-Künstler Gruppe. V.A.M. steht für „VideoAudioMedia“. Die Videoarbeiten widmeten sich oft sozialen Themen wie dem deutschen Erziehungswesen oder Familienstrukturen oder aber auch kulturellen wie dem Living Theater. Am bekanntesten wurde sein Film „Wir müssen die weißen Indianer Europas werden“, der 1973 im NDR zu sehen war.
Insgesamt entstanden 370 Videoproduktionen, an denen er beteiligt war.
In seiner Zeit als Video-Künstler lebte er nur teilweise in Berlin. Seine ausgedehnten Reisen führten ihn immer wieder nach Italien, aber auch nach Indien und in andere Länder.
Im Dezember 2003 starb Michael Geißler in Berlin.

Glutton Group

1 Kommentar

Ray Rubeque arbeitet als Grafiker und Künstler in Frankfurt. Dem Krieg gegen Banalität gewidmet, führte das Verlangen in seiner Kunst dazu, neue ästhetische Wege zu beschreiten, wobei er sich innerhalb der visuellen Künste auf die Zweidimensionalität konzentriert. Sein Schaffen ist von den Asiatischen Künsten inspiriert.

George Henry Koehler lebt als Schriftsteller und Musiker in Frankfurt. Eine Kindheit in Südafrika flößte ihm die ungebrochene Liebe zur englischen Sprache ein, die wohl auf ewig die bevorzugte Sprache seiner Seele bleiben wird. Er experimentiert mit verschidedenen Schreibtechniken, welche Zufallsoperationen mit spontanen Bewusstseinsströmen vereinigen, arbeitet aber auch mit traditionellen Formen wie Ballade, Haiku und Kurzgeschichte.

Der Dichter George Henry Koehler verwendet die japanischen Formen des Senryu und Tanka in seinen deutschen und englischen Gedichten. Diese werden in Bildern aufgegriffen, kommentiert und erweitert. In der Interaktion mit dem Künstler Ray Rubeque ist eine Sammlung von illustrierten Gedichten entstanden, die in Bälde unter dem Namen “Poems You See Before You Die” im gONZoverlag erscheinen wird.

Hadayatullah Hübsch

Hinterlasse einen Kommentar

Der bis zu seinem Tod in Frankfurt a.M. lebende Hadayatullah Hübsch wurde 1946 in Chemnitz geboren. Er war umtriebiger Bestandteil der (fälschlicher Weise) so genannten 68er-Bewegung. Als Vielschreiber veröffentlichte er unzählige Bücher, Essays und Artikel, darunter einiges, was unter dem Label „Beat-Literatur“ zu verbuchen ist. Vor allem diese Texte sind geprägt von Sprachspiel und -rhythmus (die man in dieser Form – mit Verlaub – selten bei deutschen Lyrikern findet).

Es wäre aber zu kurz gegriffen, Hadayatullah Hübsch auf ein Dasein als deutschen King of Beat zu reduzieren. Bereits 1969 der Glaubensgemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat beigetreten, befasste er sich in seinen Büchern und Artikeln auch stets mit dem Islam. „Muslima. Zur Position der Frauen im Islam“, „Die Kosmologie des Islam“ oder „Fanatische Krieger im Namen Allahs. Die Wurzeln des islamistischen Terrors“ – um nur wenige Titel zum Thema zu nennen.

Hadayatullah Hübsch veröffentlichte seine Aufsätze und Erzählungen zu den verschiedensten Themen in prominenten Tageszeitungen wie der taz, Die Welt oder der Süddeutschen Zeitung und arbeitete acht Jahre für die FAZ sowie als Reporter und Feature-Autor für den Jugendfunk des hr. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Hörspiele, ungezählte Beiträge in Zeitschriften und Anthologien, mehr als 100 Printpublikationen, diverse CDs – und zwei Lyrikbände, die im gONZoverlag erschienen sind.

Hadayatullah Hübsch starb am 4. Januar 2011 völlig unerwartet.

Jakob Kibala

Hinterlasse einen Kommentar

[Die.Wahrheit]

Jakob.Kibala ist 1985 in Oppeln/Polen geboren und lebt seit seinem zweiten Lebensjahr in Deutschland. Den Großteil seiner Jugend und frühen Adoleszenz beging er in Bad Neustadt a.d. Saale. Seit 2006 studiert er an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Soziologie, Kunstgeschichte und Philosophie.
Neben seinem Studium widmet Jakob.Kibala sich den verschiedenen Künsten. Seine Bilder waren bisher in Bad Neustadt a.d. Saale (Geträumt, 2007) und Mainz (Off the Heartlands im Peng, Verein zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation e.V., 2010 & Peng findet Stadt, Gemeinschaftsausstellung, 2010; Kunstzelt, Gemeinschaftsausstellung, 2010) zu sehen.
Einige Lyrik- und Prosalesungen (zuletzt mit Sabrina.Mandanici im Kunstzelt bei Peng findet Stadt) sowie zwei frühe Buchpublikationen gehören zu seinem Renommee.

[Die.Lüge]

Jakob.Kibala feierte seine Geburt am 10.07.1985 in Oppeln/Polen. Hiernach zieht es seine Familie nach Deutschland, wo Kibala eine klassisch strenge Erziehung angedeiht. Neben solcher umfassenden humanistischen Durchformung seines Geistes erfolgte seine formale körperliche Ausbildung im Boxring. Den Wechsel in den Profisport verhütet eine mehrfach wiederkehrende Knieverletzung, sodass Kibala sich zunächst der Schauspielerei, anschließend der freien Kunst verschreibt, bevor er 2006 was gescheites lernt und das Soziologiestudium in Mainz antritt.
Neben seinen frühen sportlichen Erfolgen kann Kibala auf drei Ausstellung (Geträumt, Bad Neustadt a.d. Saale 2007; Off the Heartlands, Mainz 2010; Peng findet Stadt, Gruppenausstellung, Mainz 2010) sowie auf ein reifes lyrisches und prosaisches Werk (mit Jakob.Heller: Hardcore/Softcore, Norderstedt 2005; mit Sabrina.Schneider: Neue Karten, Münster 2007) zurückblicken.

Jakob.Kibala
ist Zanzibar.Stalin Preisträger 2006, Permanent Fellow der Origenes.Schwein-Gesellschaft für Hermeneutische Pneumatik und nicht verwandt mit Andy & Adam Kubert.

[Foto: Anne-Sophie Pieper]

Kommando Elektrolyrik

Hinterlasse einen Kommentar

Das Kommando Elektrolyrik stellt sich vor:

Gestatten, das Kommando Elektrolyrik.
Was wir machen: Literaturperformance zu elektronischer Live-Musik. Vier Autoren und ein Vollblutelektroniker fügen verschiedene Richtungen zusammen, um etwas Neues entstehen zu lassen: eine Konvergenz aus Elektronik, Spoken Word und Performance. 

Wir wollen: der lahmen Wasserglaslesung den Stock aus dem Arsch ziehen und elektronische Musik auch außerhalb der Bunker und Tresore unter die Leute bringen. Und zwar so, dass man am Ende nicht mehr weiß, was zuerst da war: das beschriebene Ei oder das elektronische Huhn. Wir sind nicht ausschließlich Spaßmacher, sondern vor allem Gesellschaftskritiker und Grenzgänger.

Anfang 2008 aus der Autorengruppe “Kommando Schreibmaschine” hervorgegangen, wurden inzwischen weit mehr als 100 Auftritte in verschiedenen Ländern Europas absolviert. Dabei tritt das Kommando Elektrolyrik in so verschiedenen Locations wie Literaturhäusern, Clubs, Diskotheken, Bibliotheken, Cafés und Kulturzentren auf.  2010 wurde der erste professionelle Videodreh zu “Alles was recht ist” mit finanziellen Mitteln des Kultursekretariats Nordrhein-Westfalen gefördert.

Dominic Memmel

Hinterlasse einen Kommentar

*1980 in Würzburg

 

Autor, Leser, Moderator
(u.A. Mujuk, Kurzgeschichten.de, Open Ohr, Radio Flora)

 

Veranstalter, Aktionskünstler, Filmemacher
(u.A. Tanzcafé Kommando, Die Problemberatungsstelle, BR)

 

Dozent
(VHS Wiesbaden, Uni Würzburg)

Ältere Artikel

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.