Natürlich hat Miss Gonzo das Spektakel mal wieder in nicht repräsentativen Schnappschüssen dokumentiert. Die zweite Leipziger Buchmesse des Gonzoverlags. Und diesmal nicht 4qm mit drei Verlagen. Sondern 10qm mit zwei Verlagen. Und vor allem: NICHT IN DER MANGA-HALLE! Nein, vielmehr in unmittelbarer Nachbarschaft des Ventil Verlags, von Milena, den Verbrechern – und wandlos verbunden mit dem werten Unsichtbar Verlag. Ein wahres Fest!
Vielen Dank auch an Dominik, Sarah, Juli & Sandra, dass wir bei euch schlafen durften! War super bei euch! Sorry Krümel (die – na ja, sagen wir mal so: vor unserer Ankunft war es eine Katze)!

Endlich – nach ersten Highligths: vergessene Jacke und Orientierungsschwierigkeiten an der ersten Raststätte –  angekommen, Stand steht und ist befüllt, mitgefahrene Mainzer Buchwissenschaftlerin abgesetzt, erstes Kilo Gummibärchen verdrückt. Letzte Planungen für den erten Messetag…

Schnell noch letzte Vorbereitungen, bevor’s los geht.

Andrea & Josef, offenkundig froh, den ersten Tag überlebt zu haben.

Sieht beinah friedlich aus. Zumindest vor der Linse. Aber der Wahnsinn steht schon in der Startlöchern.

Lesung am ersten Abend im Schlechten Versteck: Stefan Gaffory & Alex Gräbeldinger lesen presented by gONZo. Miss Gonzo bekommt ein sehr abgewetztes Handtuch geschenkt und wir werden ernsthaft eingeladen, im kommenden Jahr wieder hier zu lesen. So schlimm können wir also nicht gewesen sein. Obskure Taxiheimfahrt.

Stefan im schlechten Versteck.

Alex im schlechten Versteck.

Tag zwei, schwerer schon, aber alle noch bester Dinge.

Leute halt.

Dann Andy Strauß und die anderen Unsichtbaren immer so: Leseinsel!

Was zur Folge hatte, dass der Stand dann halt mal ne Stunde so aussah.

Olé, die Gonzos! Formiert euch! Fledermauslandalarm.

Versuch eines Familienfotos. Etwa der fünfte Versuch. Das einzige dieser Fotoreihe, auf dem alle nicht total bescheuert gucken.
Von rechts nach links: Daniel Prohart (Illustrator von „Der Katzenkönig“), Stefan Gaffory (Autor von „Kreisklassenhölle“ & Autor von „Der Katzenkönig“, in „Fickt Euch alle“ vertreten), Andrea Mohr (Autorin von „Cherie“, demnächst im gONZoverlag, in „Fickt Euch alle“ vertreten), Susann Klossek (demnächst gONZoverlag-Autorin, in „Fickt Euch alle“ vertreten), Alex Gräbeldinger ( in „Fickt Euch alle“ vertreten).

Jenny. Cool, dass du dabei warst!

Chris, Ida und – Mist, wie hieß der Kumpel von Andy Strauß noch?

Tom Bresemann. Juchuuuuuu! Er sagte wohl grade so was wie: So was Gutes wie die hinter mir stehenden Bücher hab ich auf der ganzen Messe noch nicht gesehen! Der Gonzoverlag ist der beste Verlag der Welt!

Aha, auch in Leipzig: Ulrich Holbein. Er ist gerade fertig mit dem verzückten Ausruf:  So was Gutes wie die hinter mir stehenden Bücher hab ich auf der ganzen Messe noch nicht gesehen! Der Gonzoverlag ist der beste Verlag der Welt!

Stefan & Andrea freuen sich über den Katzenkönig, die neue Graphic Novel von Stefan und Le Pro.

Andrea’s Antwort auf den Kumpel von Andy Strauß, der sich einfach geweigert hat, seine Hose wieder anzuziehen.

Christop und Jochen haben die weiter Reise aus dem Rhein-Main-Gebiet auf sich genommen, einzig um den sagenumwobenen Gonzoverlag gleich dem Goldtopf am Ende des Regenbogens zu finden. Hat geklappt. Am Telefon: Ray, der Illustrator von „Poems You See Before You Die“, der vermutlich grade auf seinem Teppich liegt und meckert. Ihr wisst ja: der Teppich macht das Zimmer erst so richtig gemütlich. Ihr würdet nicht glauben, was sie sagten, kurz bevor ich auf den Auslöser drückte.

Leider hab ich vergessen, worum es da ging. Aber ich hab noch dunkel im Kopf, dass es recht unterhaltsam war.

Sahen die anderen auch so.

Komisch, dass sich manchmal kein Besucher in den Stand traute. Versteh ich gar nicht. Oder hat’s am Wort „Ficken“ auf dem Cover dieses anderen Verlags gelegen, dessen Autoren sich andauernd so völlig daneben benommen haben?

Uah, und verließ man kurz das Paralleluniversum Messehalle, war da draußen nicht nur Welt, sondern tatsächlich sogar Sonne.

Auf dem Weg zur Lesung von Jan Off. Aha. Oha. Ah ja.

Bei eben jener Lesung. Großes Kino. Viel gelacht. Perfektes Vorspiel für einen wirklich unterhaltsamen Abend.

Stefan. Als er noch lachen konnte und noch nicht ahnte, dass er in dieser Nacht dem Taxifahrer des Todes begegnen, ja, sogar in dessen Höllengefährt zu seiner Schlafstätte gefahren werden würde. (Also schon die Schlafstätte von Stefan, das dann doch nicht.)

Das war wirklich eine schöne Überraschung: Roberto Di Bella! Ich war nur glaube ich leider viel zu im Eimer für geistreiche Gespräche. Aber das kennt der gute Roberto ja schon von Messen und mir.

Joa, ne, so halt, Buchmesse und so. Die Party des Jahres. Ich flipp aus.

Jetzt wird’s gleich wild. (Schade, dass man die besten Stories immer weglassen muss.)

Haha, Liebe auf den ersten Blick! Ab dem ersten Morgen mein Gutelaunewegweiser. Kopfkino, dort mit einer Schnellfeuerwaffe aufzukreuzen und wegen einer angeblichen Ladehemmung brottrocken um einen Waffencheck zu bitten.

Toll, beim abendlichen imbissen findet sich eine Bild, die das Geheimnis entlüftet. Ja genau, Frau Spies: lüftet! (Eh ganz tolle Enthüller, diese Bild-Redakteure. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Ida.

Und dann ist auch schon wieder Sonntag Abend und alles rum. Seltsam.

Dabei war’s doch so schön… Nee, ehrlich!