Buchcover-Bukowski-jpg2Heut möchte  ich euch mal wieder ein Buch ans Herz legen, das nicht im gONZoverlag erschienen ist: „Don’t try!“, eine Bukowski-Anthologie des Leipziger Acheron Verlags. Unter den Autoren finden sich lauter bekannte Gesichter und Dichter: my dearest Susann Klossek (wer würde besser da rein passen), Jan Egge Sedelies (dessen Schreibe ich auch extrem schätze), Florian Günther (auch ein ganz großer Schreiber), Andrea Mohr (Miss Tequila), Robsie Richter, Ron Hard (Hardstoff-Autor), Hermann Borgerding, Hartmuth Malorny, Urs Böke und viele andere.

ISBN: 978-3-9810222-5-4 | 132 Seiten | Format A5 | einzeln verschweißt | Preis: 9,90 Euro | Zu beziehen ab 10.08.2013.

Aber bevor ich hier lange nacherzähle, hier die Infos vom Acheron Verlag:

Pünktlich zum Geburtstag von Charles Bukowski, am 16.08.2013  und unsere  langerwartete “Hommage” ist endlich fertig geworden.

Obwohl der Buchtitel verrät, es lieber sein zu lassen –  “Don´t try!” wird natürlich trotzdem erscheinen! Von ca 400 Einsendungen haben ganze 28 Autoren den Weg zwischen die vergilbten Buchdeckel gefunden. Wir sind sehr stolz darauf, das sich hier ein ganz besonderer Kreis von Leuten zusammengefunden hat. Vorraussichtlich Ende September diesen Jahres wird “Don´t try!” erstmals auch in der englischen Fassung erscheinen und kann also fast weltweit gelesen werden.

Was erwartet den Leser?
Vor allem gepfefferte und gesalzene Stories & Poeme, Gedanken und Notizen, Ansichten & Aussichten, sowie einige (bekannte) Zitate von Bukowski, die dem Buch eine  gewisse Vertrautheit verleihen dürfte. Neben einem Vorwort von Arnd Dünnebacke gibt es auch noch zwei farbige Bildtafeln und einige Links mit interessanten Buchvorstellungen und Projekten. Alles in allem ein gelungener Jahrgang (hat ja auch lange genug gedauert) mit prickelndem Abgang (siehe unten). Wir haben mit diesem Buch versucht, die typischen Klischees aussen vor zu lassen, auch wenn das bei dem Thema nicht immer ganz funktionieren kann.

Ein erstes Statement;

„Don´t try wurde unter Verwendung feinster Zutaten hergestellt und reifte lange in einer dunklen Eichenschublade. Bernsteinfarbene Verpackung, ähnlich einem 30 Jahre altem Single Malt, liegt aber gut in der Hand und wirkt nicht so schwer wie vermutet; schon beim Anblick bekommt man Lust es aufzumachen. Der Brennmeister achtete sorgsam darauf, dass wirklich jede der 28 Kräuter- und Gewürzpflanzen ihre feinen Geschmacksnuancen entfalten konnte. Vertrauenswürdiges Bouquet! Der Inhalt zeigt eine samtige, würzige Struktur mit komplexen Geschmacksnoten und verschiedensten Aromen, die sich besonders bei langsamen Lesen entfalten. Leicht malzige, süffisante Note auf den ersten Seiten, sehr angenehmes Gefühl. Bei weiterem Lesen derber, roher Charakter, der sich aber im Abgang als spritzig entfaltet, mit einem wohligen Geschmack nach kandierten Poemen und knusprigen Stories. Keine schlechten Nebenwirkungen, auch nicht am nächsten Morgen.

Passt ausgezeichnet zu Rotwein, Weißwein, dunklem Bier, selbstgedrehten Zigaretten und der Musik von Leonhard Cohen.

Lesetemperatur: siehe Trinktemperatur
Empfehlung:  in Gesellschaft zu geniessen
Fazit: gutes Preis / Leistungsverhältnis  (gibts das auch im Sechserpack?)
Hinweis: Enthält nicht unbedenkliche Spuren von Literatur und kann bei dauerhaftem Verzehr abhängig machen!“

A.B.Prinz (Von der Poemdestille)

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