Ich hatte ja schon angedroht, in diesem Jahr zuerst die Bildunterschriften zu schreiben, und dann auf der Messe die passenden Fotos dazu zu machen. Ihr durftet  euch natürlich BUs wünschen. Die drei Wünsche, die kamen, hab ich eingebaut. Mittlerweile kam ich dazu, die Fotos zu ergänzen und die Story ein bisschen an das anzupassen, was wirklich passiert ist. Die schwarzen Bildunterschriften habe ich vor der Messe geschrieben, die roten sind danach entstanden.

Habt viel Spaß damit,

Eure Miss Gonzo

 

[Dienstag, 11. März 2014]

Hm, wo sind denn die Fotos vom Dienstatg hingekommen?

Immerhin ist schon mal alles in Kisten, wenn auch lange noch nicht alles unter Dach und Fach ist.

Auto ist beladen. Okay, meine Einschätzung, dass ich gar nicht so viel Gepäck habe, war etwas daneben.

[Mittwoch, 12. März 2014]

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Frühstück vor der Abfahrt: Kaffee, Müsli und Paracetamol. Mann, Kopfschmerzen braucht doch kein Mensch!

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Frau Spies auf dem Weg nach Wiesbaden, ziemlich müde und (un-)sicher, (ob/) dass  sie (nicht) doch irgendwas vergessen hat.

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Zug nach Wiesbaden kommt pünktlich. Was ist da los? Ein schlechtes Zeichen?

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Kurz nach neun am HBF in Wiesbaden: Wie kommt man denn auf die Idee, um die Uhrzeit bei McDonalds anzustehen? Erste Anzeichen für Abwesenheit von Schwarmintelligenz. Gut, um sich auf die Messe einzustellen.

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Warum zieht der Weg sich so? Ging das letztes Jahr nicht schneller?

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Immerhin gute Unterhaltung, denn ich bin mit meiner Verlagsvertreterin Ines Schäfer unterwegs und es gibt viel zu bereden.

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Seht ihr, was ich sehe? Ich weiß nicht, ob’s auf dem Bild so gut zu erkennen ist.

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Erste Pipi-Pause …

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Endlich auf der Messe. Komischer Weise dann doch später als gedacht. Die meisten sind schon da.
Nein, die Story ging in in Wirklichkeit etwas anders: So früh wie noch nie auf der Messe und die meisten anderen waren noch nicht da. Dann allerdings von 14.00-22.00 Uhr aufgebaut und als letzte die Halle verlassen. Aber davon gleich mehr …

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Erst mal meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Schleppen.
DHL hat die vielen, vielen Kisten mit Büchern nicht am Stand gelassen, sondern im Shop vor Halle 1 abgegeben, was einen ewigen Fußmarsch bedeutete. Zum Glück ham die mir dann n Wagen geliehen, sonst wär ich heut noch am Tragen.

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Standaufbau. Schön, dass man sich in Leipzig nicht stundenlang anstellen muss, um die Beleuchtung ausgehändigt zu bekommen und suuuuuper, dass niemand die Regale geklaut hat.
Aha, und irgendwas darf man nicht. Na ja, egal, ich sag einfach, dass ich nicht lesen kann.

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Tja, und dann stellt sich die Frage, wie ich eigentlich die Tapete an die Standwand bekommen soll, gemessen an der Höhe des Standes und meiner eigenen Größe. Wie haben wir das sonst immer gemacht? Nach einigem Umherirren findet sich ein Retter: Zwei freundliche Damen vom Freitag halten mich für einigermaßen vertrauenserweckend und leihen mir ihre Leiter. Danke!

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Nahkampf mit der Tapete. Wer zur Hölle hatte die bekloppte Idee, den Stand zu tapezieren? Herr Köglowitz macht das immer so aus der Hüfte. Irgendwas mit Tapete auf links drehn hat er noch gesagt – aber ich hab vergessen, warum.

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Die Messe ist echt ein friedlicher und freundlicher Ort, wenn keiner da ist.

 

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Oha, Halle 1. Kommentar vermutlich nicht erforderlich.

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Langsam bricht der Nachmittag heran und ich bin noch weit davon entfernt, fertig zu sein.

 

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Aber noch ist ja alle Zeit der Welt.

 

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Nach einer halben Ewigkeit ist dann auch die Tapete dran. Aber das nächste Problem steht bereits im Stand: Wo um alles in der Welt soll ich den Inhalt dieser ganzen Kisten verstauen???

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Nach Stunden mehr oder weniger stiller Verzweiflung ist der Stand dann fertig: tadaaaaa!
Allerdings bleibt mir fast das Herz stehen, als ich die Folie über dem Teppich entferne: Hatte ich nicht schwarzen Teppich angekreuzt? Is ja total toll, dass meine Tapete und mein kleiner Teppich rosa sind. Das sieht komplett beschissen aus zu dem roten Standteppich. Mit schwarz wär das ziemlich toll gewesen. Entschließe mich dazu, zu behaupten, das sei Absicht. Ahne in dem Moment noch nicht, dass das in den kommenden Tagen tatsächlich zu einiger Kommunikation führen wird.

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Schön, der Unsichtbar Verlag hat auch endlich verstanden, dass gONZofaben (also rosa) eine gute Idee ist.
(Man beachte die Verlagsprogramme)

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Der Tag hat die Segel gestrichen, Frau Spies tut es ihm gleich. Es ist fast niemand mehr auf dem Messegelände und ich hofft, nicht eingeschlossen worden zu sein. Aber schön isses, so leer und dunkel und still. Aber auch ein ganz bisschen unheimlich.

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Gastland Schweiz: da bin ich ja zur Abwechslung mal ganz weit vorne mit Susann Klossek, Pablo Haller und Florian Vetsch. Passiert mir nicht wirklich oft …

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Ruhe vor dem Sturm.

 

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Frau Spies bezieht ihren Schlafplatz: in diesem Jahr muss man wenigstens nicht mit Bären, Wölfen oder Meter hohem Schnee rechnen, wenn man die Tür öffnet.

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Zum Einstieg einen ruhigen Abend im Kreise lieber Menschen.

[Donnerstag, 13. März 2014]

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Donnerstag Morgen: noch etwas zerknautscht.

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Man merkt, dass die hier nicht christlich sozialisiert worden sind. Bisschen jesusfeindlich find ich das schon, dass man den Messe-See nicht betreten darf.

 

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Was ein Wetter! Da kann man auch Netteres machen, als auf eine Buchmesse zu gehen. Gehe trotzdem hin. Viele andere nicht, und so ist es überraschend leer am Donnerstag.

 

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Die ersten Messestunden. Handbremsendrehung nach all dem Stress der letzten Tage. Erst mal dran gewöhnen, sich in den kommenden Tagen stundenlang die Beine in den Bauch zu stehen.

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Stand aus Langeweile mehrfach umsortiert.

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Oh, lustige Schülergruppen, die Fragebögen ausfüllen müssen und dazu komplett bescheuerte Fragen stellen. Ich sage ihnen, dass ich leider nur die Praktikanntin bin und der Chef grade Kaffee holen ist.

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Endlich ein bekanntes Gesicht. Wie schön!

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Und dann passierte Folgendes: Herr Salis und Frau gONZo taten sich in Form von Kaffeepulver und Wasserkocher zusammen, um Kaffee zu basteln. Ein kleiner Schritt über den Gang, ein großer Schritt zu einer guten Nachbarschaft.

 

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Fans von Dirk. 

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Und dann kam jemand, der sich für Bücher von Andy Strauß interessierte, den er bislang nicht kannt – ihm aber doch irgendwie ähnlich sah.

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Ende eines relativ unspektakulären Messe-Tages.

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Mal sehen, vielleicht geht ja noch irgendwo in der Stadt was.
Ja, da ging noch was. Aber ich war schließlich müde und beschloss, einer guten alten Messetradition folgend nach Hause zu laufen. Blöd war nur, dass der Weg von der Thomaskirche nach Möckern ziiieeeeemlich weit ist. Aber ich bin ja Kummer gewohnt.

[Freitag, 14. März 2014]

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Langsam setzt das vertraute Messegefühl ein.
Und die Standnachbarn freun sich über gONZos Keks-Arsenal.

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Immer mehr bekannte Gesichter.

 

 

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Guck an, der is ja auch da!

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Vielleicht hätte ich doch ein Schild aufhängen sollen, dass wir nur amtierende und ehemalige Dealer, Prostituierte, Musiker und Spinner verlegen.
Nein, wir freuen uns natürlich über jeden …

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Guckt genau hin: So gehen Menschen aus, die Lyrik lesen 🙂

 

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Kennen wir uns nicht irgendwo her?

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Oh, Dirk ist angekommen. Wollte der nicht erst Freitag da sein? Hab ich wohl durcheinander gebracht.
Und tatsächlich hörte ich das Handy nicht und ließ ihn ne Stunde vor der Tür stehen. Verdammt!!!

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Nein, leider dürfen wir keine Bücher verkaufen. Was, ob wir es trotzdem tun? Niemals!

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Die Herren von der Standreinigung möchten einen Wisch ausgefüllt bekommen. Sage ihnen, dass ich nur die Praktikantin bin und der Chef grade Kaffee holen is.
Stimmt ja, dieses Mal gibt’s ja gar keine Standreinigung. Dafür Besuch von Phillip von AZ-Druck (Spender des allabendlichen Feierabendbieres) und Max Christian Graeff.

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Langsam wird’s lustig am Stand – was mit Sicherheit nur bedingt am Whiskey liegt.
Nur um Missverständnissen vorzugreifen: Die Herren haben sich nur, damit ich ein passendes Foto zu dieser Bildunterschrift machen konnte, überreden lassen, alkoholische Getränke ins Bild zu halten. Getrunken wurde auf der Messe selbstverständlich nicht.

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So, und jetzt, zack, zack, ab ins Schlechte Versteck.

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Fühlt sich fast schon wie zu Hause an. Umschalten von Messe-Nerv-Modus auf Eskapaden im Schlechten Versteck.

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Hey, Susann und MC sind ja schon da! Dadrauf erst mal einen Schnaps! Prost!

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„Susann Klossek liest ganz verlegen aus Levitikus. „Ist die Frau rein geworden von ihrem Ausfluss, soll sie sieben Tage abwarten, dann ist sie rein. Am achten Tag nehme sie sich zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben und bringe sie zum Priester an den Eingang vom Zelt der Gottesbegegnung.““

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„Benedikt Maria Kramer [hier nicht im Bild] mit verschämt-lüsternem Blick liest aus Nabokov: „Sie war Lo, einfach Lo, am Morgen, wenn sie vier Fuß zehn groß in einem Söckchen dastand. Sie war Lola in Hosen. Sie war Dolly in der Schule: Sie war Dolores auf amtlichen Formularen. In meinen Armen aber war sie immer Lolita.““

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Und dann kam auch noch Thomas! Darauf erst mal einen Schnaps! Prost!
Okay, Thomas kam an dem Abend nicht mehr. Aber den Schnaps haben wir trotzdem getrunken.

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Langsam setzt so was wie Entspannung ein. Darauf erst mal einen Schnaps.

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Huch, wieso ist denn schon so spät? Morgen ist doch auch noch ein Messetag und ich hatte mir doch ganz fest vorgenommen, nicht so lange zu bleiben.

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Warum sind die Heimwege aus dem Schlechten Versteck immer so lange und beschwerlich?
Jetzt fällts mir wieder ein: Weil Phillip einen Schnaps nach dem anderen serviert.

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Ich hab echt noch versucht ne Fahrkarte zu ziehen. Das Geld hat er dankend genommen und dann behauptet, außer Betrieb zu sein. Erst dann fiel uns auf, dass sowieso nichts mehr gefahren wäre. Da half nur eins: Die Party wechseln. Da waren dann auch noch alle Verdächtigen Autoren und Verleger – alle in fragwürdigen Zuständen. Zum Glück kam ich, um die lustige Runde etwas aufzumischen … War nur dummer Weise schon wieder am komplett anderen Ende der Stadt.

[Samstag, 15. März 2014]

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Ungefähr drei Stunden geschlafen, bei strömendem Regen eine mir völlig unbekannte Wohnung verlassen, gemerkt, dass ich die letzten 24 Stunden komplett vergessen hatte, etwas zu essen, immernoch in den Klamotten des Vortags, lost in Leipzig. Nach ein paar Stationen stellt sich raus, dass ich mich scheinbar in einem ziemlich südlichen Teil der Südstadt befinde. 

 

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Fassen wir kurz zusammen: es ist Samstagmorgen, normalerweise einer der vollsten Messetage, ich bin komplett im Eimer, habe es aber geschafft, pünktlich auf der Messe zu sein und dann ist da keine Sau. Wo sind die denn alle?!? Irgendwas ist ziemlich komisch hier.

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Leicht zerknautschte erste Messestunden, die sich nur Bedingt mit dem erhöhten Publikumsaufkommen vertragen.
Pfff, da hätt ich auch noch pennen können. Tiefdunkle Nacht im Gang D der Halle 5, nur bei gONZo und Unsichtbar brennt schon Licht. Es sollte noch eine geschlagene halbe Stunde dauern, bis endlich mal irgendwer aufkreuzte. Hatte kurz befürchtet, die hätten die ganze Stadt evakuiert und mich vergessen. Aber zum Glück kam Phillip von AZ-Druck mit einem großen Kaffee vorbei. Was ein Service!

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Eine junge Dame von der Messe möchten einen Wisch ausgefüllt bekommen. Sage ihr, dass ich nur die Praktikantin bin und der Chef grade Kaffee holen is.

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Ich bin hier offensichtlich nicht der einzige Freak.
Ja, der Teppich macht exzentrisch. Und seit salis ihn geklaut hat, geht’s bei gONZo ganz gesittet zu.

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Riesiger Ansturm auf den Unsichtbar- / gONZo-Stand.

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Ach, es ist doch jedes Mal wie ein Familientreffen!

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Thomas Cerveny (links im Bild), Autor von „Kurt Stein. Ein Schwein wird Privatschnüffler“ – demnächst im gONZoverlag.

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Susann bringt Schoki mit 🙂

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Der Kater geht fließend in einen Zustand grenzenloser Genervtheit über. Ich muss dringend mal pinkeln.

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Das glaubt ihr einfach nicht … da schlägt man sich 50 Minuten durch die Massen zu einem Interview am anderen Ende der Hallen, und wer sitzt ein paar Meter weiter? Christian, mit dem man vor 50 Minuten noch gemeinsam am Stand stand.

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„Matussek ist ein verficktes Arschloch und deshalb zum Glück nicht im Bild“

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Na, wenigstens wird man gut unterhalten.

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Wo bleibt eigentlich Frau Mohr? Ach ja richtig, die kommt ja gar nicht.
Dafür sorgt Frau Spies für seltsame Gesichter, als sie auf dem Boden rumkriecht und lautstark murmelt: Wo ist der Hitler? Ich find den Hitler nicht! Der muss doch irgendwo sein!

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Heilfroh, lebendig das Bett zu erreichen. Tiefschlaf noch bevor der Kopf das Kissen berührt.

[Sonnatg, 16. März 2014]

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Scheiße, um 10.00 Uhr wollte doch Johnny Depp an den Stand kommen, aber da war ich grade Wasser holen. Toll, der ist wohl schon wieder weg. Stattdessen sind nur die hier da.

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Mist, da hinten am Ende des Gangs läuft er! Aber den hol ich niemals ein … Na ja, wie war das mit den Chancen, denen man stets gerne beim Vorbeiziehen hinterherwinkt?

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Dafür dürfen wir heute endlich verkaufen.

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Eine junge Dame von der Messe kommt vorbei und fragt, ob der Chef endlich den Wisch ausgefüllt habe. Sage ihr, dass ich ihn seitdem er Kaffee holen wollte nicht wieder gesehen habe und frage sie, ob sie es für sinnvoll hält, die Polizei einzuschalten.

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Anstrengende Hausfrau mit umgebundener Jacke und Rucksack, die fragt, ob sie ihre niedergeschriebenen Kindheitserlebnisse mal zur Begutachtung dalassen kann. Sage ihr, dass ich nur der Praktikant bin, ich mir um den Chef langsam Sorgen mache, sie das Manuskript aber gerne an den Unsichtbarverlag schicken kann und drücke ihr ein Verlagsprogramm in die Hand.
Komischer Weise gabs diese Messebesucher diesmal nicht. Zumindest nicht bei mir.

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„Verlegerin bezweifelt Sinnhaftigkeit von Messeauftritten, betrinkt sich heimlich.“

 

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Sehe ich aus, als würde ich ein Manuskript von jemandem annehmen, der so ausieht? ^^ nice to meet you

Johnny Depp kommt vorbei (hier nicht im nicht vorhandenen Bild) und drückt mir mit den Worten: „Baby, du weißt was zu tun ist“ eine Flasche Rum in die Hand.

Die ersten fangen an, abzubauen (also den Stand). Und meine Karte ist voll, der Akku ist leer und mir gehen die Bilder aus.

Die nette Dame von der Messe kommt vorbei und fragt, ob sich das mit meinem Chef aufgeklärt habe. Beruhige sie indem ich sage, dass er sich gemeldet hätte. Seine Fraue habe ganz plötzlich nach einer unbemerkten Schwangerschaft ihr viertes Kind entbunden und da habe er schnell nach Augsburg zurück gemusst. Die Fragebögen könne sie ihm gerne hinterher schicken.

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Und dann ist Messe auch mal stundenlang einfach nur langweilig …

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… bis aus irgendeiner Ecke Unmengen von Menschen kommen. (Die natürlich was mit Andy Strauß zu tun haben.)

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Grade fällt mir ein, dass es auch noch eine Welt außerhalb dieser Hallen gibt und ich frage mich: warum eigentlich?

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Der Irrsinn hier macht allen zu schaffen, ganz man ganz schön an diesem Bild sieht.

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Zeit, die Koffer zu packen. Wenn Aufbau unglaublich nervt, nervt Abbau unglaublich extrem. Vorallem, weil ich mich grade dran gewöhnt hatte.
Großartig auch: nach wievielen Messen mittlerweile, sonntags, kurz vor Schluss schnalle ich, dass es eine Ausstellertoilette gibt. Warum steh ich immer stundenlang bei den Besuchertoiletten an???

Time to say goodbye.

Ein letzter Blick zurück.

Schön isses mal wieder gewesen. Danke euch allen für vier bunte, anstrengende, interessante, gesprächsintensive, erlebnisreiche Tage! Wir sehn uns im nächsten Jahr. Und Miss Gonzo muss jetzt erst mal schlafen.

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