Mainzer Minipressen-Messe 2013

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MMPM2013Vom 30. 5. – 2. 6.  2013 findet die Mainzer Minipressen-Messe 2013 statt – und wir sind natürlich dabei. Leider, leider, leider gibt es in diesem Jahr kein Zelt am Rhein, aber dennoch freuen wir uns drauf! 360 Aussteller präsentieren sich in der Mainzer Rheingoldhalle – Krauter, Eigenbrötler und Bibliophile garantiert. Und der Hit ist: Gonzonaut Pablo Haller ist mit seinem Verlag Der Kollaboratör auch da! Yepphej!

„360 Aussteller aus mehr als 15 Ländern und 10.000 Besucher bilden den größten Handelsplatz für Kleinverlagsbücher und künstlerische Pressendrucke.
4 Tage lang wird den Besuchern hier angeboten, was in den Werkstätten an teilweise Jahrzehnte alten Druckpressen produziert wurde: rund 10.000 Titel, davon 1000 Neuerscheinungen. Das Treiben an diesem zentralen Treffpunkt ist immer wieder ein kulturelles Ereignis: über 30 Kultur- und Fachveranstaltungen informieren über neueste Ideen und Trends für das Verlegen von Literatur und Kunst und sorgen für Unterhaltung.“

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 30. Mai: 14.00 bis 19.00 Uhr
Freitag, 31. Mai: 14.00 bis 19.00 Uhr
Samstag, 1. Juni: 10.00 bis 19.00 Uhr
Sonntag, 2. Juni: 10.00 bis 17.30 Uhr

www.minipresse.de

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Leipziger Buchmesse 2013 – Das Fototagebuch

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Fast schon eine liebgewonnene Tradition: Der rückblickende Bilderrausch zur Leipziger Buchmesse. Ebenfalls liebgewonnene Tradition: Dieses Spektakel in den heiligen vier Wänden des Unsichtbar Verlags zu zelebrieren. Ingwertee am Mann? Beamer läuft? Zimmer is abgedunkelt? Alle von der Kippenpause zurück? Kanns losgehen? Achtung im Wohnzimmer, noch zehn. Und bitte!

IMG_4109Ankunft an der Messe. Übertrieben idyllisch.

IMG_4110Während alle anderen fertig mit dem Aufbau das Gelände verlassen, schlagen Unsichtbar und gONZo auch endlich auf.

IMG_4114Sorry, fand ich halt hübsch.

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Schöne inhaltliche Brücke: Nach zwei Monaten ElectriCity nun Leipziger Messe. (Irgendwie muss ich neuerdings bei Pylonen immer an Kraftwerk denken.)

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Hätte irgendwer ja auch vorher mal dazu sagen können, dass das so leicht nich is, übergangslos Mustertapete an die Wände zu kleben. Zumal, wenn die Zeit so knapp is und man, merde, wie heißt das Wort?, Tapetenmesser hat, die Löffeln in Dingen Schnittpräzision echt Konkurrenz machen. Da hätten wir mal lieber alles schwarz abgehängt. Welcher Trottel wollte stattdessen lieber Tapete haben? (Welcher andere Trottel hat sich dazu überreden lassen?)

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Aber Herr Köglowitz wäre nicht Herr Köglowitz, wenn wir das nicht doch noch rechtzeitig hinbekommen hätten.

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Passt doch. (Komisch, bei Ventil sieht das immer total gut aus.)

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Der nächste Morgen. Vorsichtiger Blick aus Bunker 1, ob die Bären große Verwüstungen hinterlassen haben. Aber auch hier wusste Kollege Köglowitz Rat: Solange man die Tapete auf links dreht, können einem die Bären nichts anhaben. Und so haben wir auch das gut überstanden. Zumindest Bären waren es keine, die uns zum Verhängnis wurden. Der saukalte Boden und die maximal als laukalte morgendliche Dusche beschreibbare Berieselungsanlage sowie die sporadisch anspringenden Heizlüfter, die mich des Nachts stets von startenden Flugzeugen haben träumen lassen, hätte ich gelegentlich gerne gegen Bären getauscht.

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Man ist ja nie bereit, aber irgendwann kommen sie eben trotzdem. Na dann mal  los.

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Super Intro: Erstmal einen Sekt mit Tom Bresemann – und Peter, der sich aber auf das Einschänken beschränkte.

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Ines & Barbara.

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Ach nee, guck an, Mainzer in Leipzig.

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Spontan das richtige Buch zur aktuellen Lebenssituation gefunden, das die nette Interessentin selbstverständlich nicht gekauft hat. Darf man ja auch gar nicht. Und wenn uns eins ganz wichtig ist, dann ist das regelkonformes Verhalten.

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Die Kollegen am Stand gegenüber sehen schon nach wenigen Stunden Messe so aus, als hätten sie mehrere Wochen dieses Events hinter sich.

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Für jeden das richtige dabei.

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Coole Tasche. Geile Bücher für geile Leser. gONZo-Leser erkennt man eben an ihrem guten Geschmack.

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Abendlicher Stau auf dem Weg ins Auenland. Außer an dem Abend, an dem ich nicht im Auto saß. Erzählt man sich.

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Voll die Stimmung in Bunker 1. Aber im Gegensatz zum nächsten Morgen kann Pablo da noch eigenständig sitzen, ohne sich festzuhalten.

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Nette Runde. Schön, mit Roger vom Nachtschattenverlag und Ines. Man sollte mehr kollaborieren. Sehr richtig!

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Noch mehr (Ex-)Mainzer! Alle Jahre wieder – gibt es diese Mainzer, die man in Mainz nie trifft, aber immer auf der Messe in Leipzig. Noch so ne Tradition. Traditionsreicher Verlag, dieser gONZoverlag.

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Spontane Lyrikperformancefixierung. Großes DANKE an Peter.

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Aber nicht alle Fotos sind so total bescheuert gestellt und es ging auch mal so richtig dolle tiefsinnig am Stand zu. Vor allem, als die Beatpoeten aufschlugen.

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Sehen selbst vor den krautigsten Büchern gut aus: Die Beatpoeten. Schöne Menschen entstellt eben nix. Nicht mal gONZo-Bücher.

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Sagte ich schon, dass es eine harte Nacht für Pablo war?

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Fragt mich jetzt bitte bloß nicht, was Nadja und Pablo da völlig Entgrenztes tun. Mit mir hat’s schon mal nichts zu tun.

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Ähm, bitte was?!? „Rückblick auf den Feminismus“? Is der auch schon wieder rum? Aus diskussionsvermeidenen Gründen hektisch als beendet erklärt? Ich krieg aber auch echt gar nix mehr mit, seit ich in Düsseldorf bin.

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Nach einer denkwürdigen Taxifahrt mit Tell-Laura-I-Love-Her-Beschallung, die alles andere als deeskalierend auf mich wirkte, zunächst in der falschen Lesung gestrandet und zwei obskuren Damen beim Unisonolesen von Schneckensexphantasien zugehört. Mich derweil gefragt, wie ich Pablo, der unbedingt zu dieser Veranstaltung wollte, erklären kann, dass ich vielleicht doch der falsche Verlag bin und die Durchführbarkeit meiner diversen Fluchtideen auf ihre Durchführbarkeit überprüft, bis er mich verwundert anschaute und sagte, dass er glaube, dass wir hier falsch seien. Große Erleichterung meinerseits. Dann in einer Lesung von Klaus Theweleit vorbeigeschneit (Kommentar der Dame an der Lesung: „Sie können da nicht rein. Da liest grade jemand.“ Hat sich das schon rumgesprochen, dass man Angehörige des gONZoverlags besser nicht zu fremden Autoren lässt?) – immer gerne, war aber immer noch nicht das, was wir suchten. (Stefan Gaffory hätte einen Höllenspaß mit den Schnecken-Ladies gehabt.) Schließlich dann aber doch noch beim Wolfgang Frömberg, Anselm Neft und Daniel Ketteler angekommen. Wahnsinn in der Gesellschaft oder so.

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Während Pablo wegen mangelnden Urinalen mit Genervtsein und Anselm kleinteilig mit dem Beschreiben einer Handamputation beschäftigt war, tat es einen übertrieben theatralisch lauten Schlag und der nette Zuhörer neben mir wurde binnen Sekunden zum leichenblassen Nichtmehrzuhörer vor meinen Füßen auf der Holztribüne (Aufmerksamkeitsjunkie!). Sein Bewusstsein ward allerdings mit vereinten Kräften wiedergefunden. Leider weiß ich dadurch allerdings nicht, wie das mit der Amputation ausging.

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Schon wieder ein Morgen danach. Die zwei vorne im Auto ärgern sich, dass sie kein Ritalin für Andy und mich dabei haben, Andy nimmt einen tiefen Schluck aus meiner Wasserflasche und behauptet ernsthaft geglaubt zu haben, es handele sich um Wasser und Pablo glaubt aus der Sache rauszukommen, indem er angestrengt so tut, als würde er die Bild-Zeitung lesen.

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Vier Ausstellerausweise, fünf Personen, ein Problem: Da musste Andy eben mal kurz so tun, als sei er eine gelangweilte Jacke. Man nahm ihm die Rolle bedenkenlos ab.

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Als er dann wieder er selbst sein durfte, hat er so Schriftstellerzeugs gemacht wie Büchersignieren. Ganz normaler Tag im Büro halt.

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Wir waren offensichtlich nicht die einzigen, denen die Messeluft nicht so gut bekam. Schade, dass dieses Foto keinen Ton beinhaltet. Ich musste leider sehr laut lachen.

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Zum Runterkommen hab ich dann erstmal ein Schneemännchen gebaut. Konnte aber keine Augen finden und gab dann auf. Außerdem wollte keiner mitmachen.

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Frau als Gebüsch. Ich sagte es bereits: Messe bekommt nicht jedem.

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Matthias Bröckers & Ulrich Holbein (von links nach rechts).

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Leser, der sich spontan als Rezensent entpuppte.

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Der Menschel again, diesmal mit politischem Anstrich.

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Kommt schon, was fehlt in diesem Bild? Ihr dürft die Fotos der letzten Jahre zur Hilfe nehmen. (Antwort: Andrea Mohr.)

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Die Beatpoeten luden uns grandioser Weise ein, Pablos „Südwestwärts 1&2“ in einer gemeinschaftlichen Co-Agitation zu präsentieren. Und zwar im Schlechten Versteck, wo wir ja auch im letzten Jahr schon waren (aus Gründen, die ich nicht verstanden habe, durften wir wiederkommen). Während wir also auf die Herren Beatpoeten warteten, Miss Gonzo messetot und schlecht gelaunt war, lauschte Pablo einem Exkurs von Phillip über Absinthpfeifen und Meister Lampe. Das Absinth-Trinken hab dann ich übernommen. Irgendwer muss ja auch die Drecksarbeit übernehmen.

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Geht halt ma ins Schlechte Versteck und probierts aus.

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Fasst den Abend eigentlich ganz gut zusammen.

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Pablo, der geilerweise von Costa untermalt wurde. Also, ich fands grandios.

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Und die Beatpoeten sind sowieso und überhaupt und immer grandios. Selbst, wenn man vorher schlechte Laune und nachher nen Absinth-Rausch hat. Oder grade dann?

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Und was lernen wir daraus? Wenn Christian Ritter auf der Leseinsel liest, kommt man danach eben mal ne Stunde nicht in den eigenen Stand rein. Wäre aber besser gewesen, das wäre so geblieben, denn als ich wieder reinkonnte, empfing mich eine klassische Versuch-Auf-Jeden-Fall-,-Ihr-Keine-Zu-Scheuern-Situation. Frau, die sich sagen ließ, dass das in ihren Händen „Lyrik“ sei, fragte: „Ah, Lyrik. Ja, haben Sie denn auch Gedichte?“ Miss Gonzo: „Da haben Sie aber Glück, außer Lyrik haben wir nämlich tatsächlich auch Gedichte!“, entwendet ihr daraufhin Hübsch und drückt ihr Frömmig in die Hand. „Wissen Sie, ich hab ja schonmal Gedichte gekauft. Das war aber dieser andere Autor, also nicht der Frömmig.“ Is scho recht, der andere der zwei deutschen Gedichtdichter.

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Am letzten Messetag hatte auch Herr Köglowitz mal die legendenbildende Idee, ein Foto zu machen. Diese exotische Idee lässt sich sicher ziemlich teuer verkaufen.

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Felix vom Landboten – Büchertausch zum Messeende.

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Irgendwer kommt doch immer um fünf vor zwölf. Schön, wenn es ausgerechnet Andreas Weber ist. Was es an dem Tag zu lachen gab, weiß ich allerdings wirklich nicht.

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Die bisherigen Bilder lassen es zwar nicht vermuten, aber es gab tatsächlich auch noch andere Verlage auf der Messe und die Nachbarschaft war extrem nett: Neben den direkten Nachbarn Salis und Milena waren noch Ventil, Orangepress, die Verbrecher und viele andere Tolle drumherum.

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You remember: Schon mehrfach hier aufgetaucht. Peter, langsam ebenfalls selbst durch Kaffee nicht mehr zu retten.

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Abbau. Erst von Miss Gonozo, dann des Standes.

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Runter geht dann irgendwie schneller als drauf. Und als nach dem finalen Gong alle klatschen und jubeln, fühlt es sich im Kopf tatsächlich so an, als sei ein Flugzeug gelandet. (Vielleicht sollte man das öfter mal machen. Zum Beispiel nach geglückter Handamputation im Aufwachraum dem Chefarzt applaudieren. Sorry, ich merk grade selbst, dass der Witz ins Leere zu laufen droht. Dabei wollte ich doch nur eine innergeschichtliche Verbindung zu bereits Gelesenem schaffen.)

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Fade out.

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Letzter Gang Richtung Haupthalle.

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Verzweifelte geheime Botschaften auf dem Weg nach draußen. Hatte leider keinen Edding zur Hand, um darunter zu schreiben: „Aber wir kommen doch wieder!“

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Und so endet mal wieder alles, wie es begann: Übertrieben idyllisch. Abgang Miss Gonzo. „Und dann kam ein langer, harter Winter.“ „Und alles andere ist Geschichte.“

Pablo Haller & die Beatpoeten

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Pablo Haller & die Beatpoeten Schlechtes Versteck
Samstag, 16. März 2013
Beginn: 20.00 h
Schlechtes Versteck
Könneritzstraße 32, Leipzig
Eintritt: frei

Backen voll von so viel Hochkultur? Dann kommt doch am 16. März nach einem schönen Tag des Füßeplattlatschens auf der Leipziger Buchmesse ins Schlechte Versteck. Da gibt’s was auf die Mütze.

Der neue Schweizer Gonzonaut Pablo Haller wird dort seinen jüngsten Lyrikband «Südwestwärts 1& 2» vorstellen. «Doch wie es von Pablo Haller nicht anders zu erwarten ist, führt er uns in seinem Road-Poem in kein Land von 1001 Nacht, sondern mitten hinein in die „algebra des verlangens“ und hart heran an die Verwerfungen der Gegenwart. Seine Gedichte sind „versuche hinter die frontlinie / zu gelangen“, die politischen Grenzen genauso wie diejenigen des Bewusstseins zu sprengen und ein ganz Anderes in den Blick zu bringen. » (Florian Vetsch)

Die Beatpoeten sind Jan Egge Sedelies und Costa Carlos Alexander. Seit 2006 vermischen sie elektronische Musik mit Lyrik. Sie haben in besetzten Häusern gespielt, in Kellerklubs und im Literaturhaus. Sie fahren mit dem Zug zu Konzerten und essen kein Fleisch. Dufte.

Und all das auch noch im Schlechten Versteck, wo wir letztes Jahr zur Buchmesse schon verdammt viel Spaß hatten. Wen diese Abendgestaltung nicht überzeugt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Also kommt rum & lasst uns n bisschen Spaß haben!

Per Anhalter durchs gONZoversum

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Internetlesung
So., 16. Dez. 2012
17.00 Uhr
www.gONZoverlag.de >>> Per Anhalter durchs gONZoversum
Anschließende Diskussion auf facebook

Zugegeben, das Raumschiff hatte sich ein bisschen verflogen und ist seit seinem letzten Stopp ein wenig planlos durchs gONZoversum geirrt, jetzt ist es aber endlich Zeit, den Daumen wieder in den Wind zu halten und aufzuspringen. Da die Welt ohnehin fünf Tage später untergehen wird, ist das vermutlich nicht die schlechteste Idee für einen Sonntagnachmittag.

Per Anhalter durchs gONZoversum, das war noch mal was? Richtig, jeweils ein gONZonaut, also: ein Autor des gONZoverlags nimmt euch mit auf einen Trip in seine Welt. Ihr bekommt aus den jeweils aktuellen, aus demnächst erscheinenden oder noch gar nicht geschriebenen Büchern vorgelesen, werdet mitgenommen in Stammkneipen und Hotelzimmer, auf Verkehrsinseln oder Sofas, an Schreibtische und andere Orte.

Im Anschluss daran darf mit dem Autor geplaudert und diskutiert werden.

Diesmal wird unser Raumkreuzer, die gute alte HMS gONZo, von Kapitän Andrea C. Mohr geflogen. Sie wird euch ihre im Oktober erschienene Autobiographie Madame Chérie. Ex-Knacki. Escort-Dame. Schriftstellerin. vorstellen. Dabei zeigt sie euch ihren Arbeitsplatz, Neustädter Kneipen – und hat als Überraschungsgast eine ihrer Escort-Damen mitgebracht.

Die Anschlussdiskussion führen wir dieses Mal auf facebook. Ihr seid herzlich eingeladen, mit Andrea über Reintegration, Escort-Services, Kleinverlage, Weltuntergänge, Topfpflanzen oder anderes zu diskutieren. Den Link dazu findet ihr nach unserem Kurzausflug auf unserer Homepage unter dem Video.

Also, zieht schon mal eure Bademäntel an und dann hüpft am Sonntag an Board!

Kapitän Mohr und Co-Pilot Spies freuen sich, Sie an Board begrüßen zu dürfen. Bringen Sie Ihre Sitzgelegenheiten in eine waagerechte Position und stellen Sie das Nichtrauchen ein. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Reise!

Dating Madame Chérie

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Natürlich gibt es zu dem neuen Buch von Andrea Mohr – Madame Chérie. Ex-Knacki. Escort-Dame. Schriftstellerin – auch Live-Shows. Die Termine findet ihr hier. Weiterführende Infos, Änderungen, Eintritt, Lagebeschreibung, …  findet ihr entweder unter www.andreamohr.de oder auf der jeweiligen Homepage der Veranstalter.

 

09.03.2013
Dating Madame Chérie
LeSofá
Poststraße 7
53859 Niederkassel
Beginn: 20.00 Uhr
www.lesofa.de

27.02.2013
Dating Madame Chérie
Club Jerome
Schützenstraße 10
60311 Frankfurt
Beginn: 20.00 Uhr
www.jerome-ffm.de

26.02.2013
Dating Madame Chérie
Domkeller
Hof 1
52062 Aachen
Beginn: 20.00 Uhr
www.domkeller.de

22.12.2012
Dating Madame Chérie
Insomnia
Alt-Tempelhof 17-19 , 12099 Berlin
Beginn: 23.00 Uhr
http://www.insomnia-berlin.de/

19.12.2012
Jens Friebe & Andrea Mohr
Borderlines – Charityevent
In der Wilden Renate
Alt-Stralau 1, 10245 Berlin
Beginn: 20.00 Uhr
http://www.wherevent.com/detail/Dichter-und-Dichter-Beklemmung-fur-Burma-Mae-Wah-Khee-Charitysalon

15.12.2012
Dating Madame Chérie
KitKat Club Berlin
Köpenisckerstr.76, 10179 Berlin Mitte
Beginn: 23.00 Uhr
Show, Talk, Signierstunde, Bücherverkauf & Partytime
http://www.kitkatclub.org/Home/Club/Index.html

01., 02.,06. & 07. Juni 2013
Lesung, Diskussion & Signierstunde mit Andrea Mohr (keine Lesung wird der anderen gleichen)
Kulturtage Neustadt
Friedhofskapelle
http://www.neustadt.eu/Kultur/Kulturfest-2013

Foto-Lovestory Frankfurter Buchmesse 2012

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„In bunten Bildern wenig Klarheit | Viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit […]“ (J.W. Goethe, Faust I)

Die erste Frankfurter Buchmesse mit einem Stand des gONZoverlags! Und natürlich gibt es von Miss Gonzo mal wieder ein unverbindliches Fotoprotokoll, das ein paar Eindrücke des nicht in Worte fassbaren Spektakels vermitteln soll. Ungephotoshopt und doch ohne Anspruch auf Wahrheitsgehalt.

 

Aufbau am Dienstag, den 09. Oktober 2012. Irgendein Horst hat alle Regale geklaut, die jetzt erstmal wieder müßig zurück geklaut werden müssen und auch für die Beleuchtung ist erstmal langes Schlangestehen bei einer Firma mit dem schrecklich pseudoinnovativen Namen „Die Lösungsmacher“ angesagt. Aber Herr Köglowitz, der seine Nerven seit Jahren an drei Kindern stählt, verhindert schließlich doch eskalative Ausschreitungen der Miss Gonzo, noch bevor alles angefangen hat und schließlich wird doch alles gut. Zumindest für den Moment. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser schöner Gang C in der Halle 4.1, die angekündigter Weise als „State of the Arts“ gelabelt wurde: mit Tageslichtgedöns, verbesserter Raumluft und besonders blauen Teppichen. Oder so ähnlich. Na, wenn’s der Wahrheitsfindung dient.

 

 

 

 

 

 

 

 

Such mal am ersten Messetag in Frankfurt in Bahnhofsnähe ’nen Copyshop. Und die sympathischen AnwohnerINNEN, die rauchend aus den Fenstern lehnen, sind zwar äußerst kontaktfreudig, allerdings nicht sonderlich ortskundig.

 

 

 

 

 

 

Irgendwann dann doch auf der Messe angekommen und verzweifelt festgestellt, dass dort in meiner Abwesenheit total der Bär steppte. Ein Feuerwerk der guten Laune. Die Kollegen vom Unsichtbar Verlag (Andreas & Nadja), waren schon ganz erschöpft von den sich an diesem Morgen überschlagenden Ereignissen.

 

 

 

 

 

 

Daniel Prohart, Illustrator des Katzenkönigs, läuft zu seiner Illustrationsstunde am Stand auf.

 

 

 

 

 

 

Morgens um halb neun in Deutschland. Eine (wie ich schätze) Japanierin fragt mich mit großen Augen, ob in diesem Haus wirklich sooo viele Menschen leben. Ich bin leicht verwirrt, beschließe aber dennoch meinen Weg in die Halle fortzusetzen. Die junge Frau habe ich nie wieder gesehen.

 

 

 

 

 

 

Andrea Mohr schlägt auf der Messe auf. Nachdem sie ca. zwei S-Bahnen verpasst hatte, war ich geneigt gewesen, entweder selbst die Leseinsel der jungen Verlage zu stürmen und nackt aus „Madame Chérie“ zu lesen oder einen glühenden Vortrag über die Überbewertung von Autorenlesungen zu halten. Dies beides blieb mir erspart. Manch anderes hingegen nicht.

 

 

 

 

 

 

Na dann mal ab auf die Leseinsel, Frau Mohr!

 

 

 

 

 

 

 

 

Letztes vorbereitendes Ordnungsschaffen für die Lesung…

 

 

 

 

 

 

Die Hüllen fallen, die Laune steigt und selbst durch die verbesserte Raumluft ist bislang keine nennenswerte Atmungserleichterung zu verzeichnen.

 

 

 

 

 

 

Auflockerung der Lesung durch fröhliches Plaudern mit dem interessierten Publikum.

 

 

 

 

 

 

Später am Tage trudelt dann auch Howard Marks ein, den ich leider ein bisschen warten lassen musste, weil ich das blöde Tor Süd nicht gefunden habe. Aber zum einen gibt es zum Glück nur vier Himmelsrichtungen und zum anderen bin ich ja auch Verleger und kein Pfadfinder.

 

 

 

 

 

 

Erste Autogramme.

 

 

 

 

 

 

Und auch Andrea ist zurück von ihrer Odyssee über die Messe. (Schicken Sie niemals Andrea Mohr oder Stefan Gaffory oder noch schlimmer: beide zusammen alleine über eine Messe, und sei es auch nur zur 50 Meter entfernten Toilette – es sei denn, Sie möchten Sie unwiederbringlich verlieren.)

 

 

 

 

 

 

Und dann irgendwie doch froh, als die schnarrende Stimme über Lautsprecher sagt: Sehr geehrte Damen und Herren, in wenigen Minuten schließt die Frankfurter Buchmesse…“. Kippen raus und Wein auf, durchzählen, wer den heutigen Tag alles überlebt hat und mit dem Kopf ein bisscehn an den Messestand schlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Thank God, it’s Friday! Mein Persönlicher Messetieftag, warum auch immer. Dabei war alles recht ruhig und nett, Daniel hat wieder illustriert. Ein angenehmer Zeitgenosse, der auch noch was auf dem Kasten hat. Bei dieser Gelegenheit von Herrn Köglowitz erklärt bekommen, was Crosspromotion sein soll. Aha.

 

 

 

 

 

 

Immer noch Daniel beim Zeichnen.

 

 

 

 

 

 

Samstag. Besuchertag. Und Signierstunde mit Howard Marks bei uns am Stand.

 

 

 

 

 

 

Howard hat echt ein Händchen für seine Fans. Always very charming!

 

 

 

 

 

 

Dümmste Frage während der Signierstunde: „Ist das der echte Mr. Nice?“ Nein Alter, ich hab einfach irgendwen auf der Straße aufgelesen, der ihm ähnlich sah und dessen Englisch so schlecht klang, dass man es für Walisisch hätte halten können. Im Anschluss signiert Mick Jagger, dazu muss sich der Typ hier aber kurz was anderes anziehen.

 

 

 

 

 

 

Erstaundlich, was die Fans alles zum Signieren dabei hatten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischendrin kam ein netter Herr vom Buchmarkt vorbei und poste mit dem Katzenkönig – allerdings hab ich in dem ganzen Trubel mit Howard im Rücken nicht ganz verstanden, wieso er Katzenohren trug und was eigentlich die Frage war. Schien aber sympathisch verrückt zu sein.

 

 

 

 

 

 

Hatte natürlich zu wenige Signierkarten dabei. Mit so vielen hatte ich auf der Messe dann doch nicht gerechnet.

 

 

 

 

 

 

Ja, und auch ich war da. Nach dem Signieren mit Howard eine ganze Weile im Parkhaus gestanden und über dies und das gequatscht. Über Bücher, den Umgang mit Fans, das Festgelgtsein auf ein bestimmtes Image, seinen Krimi, die Kommerzialisierung des Undergrounds undundund. Eines der angenehmsten Gespräche auf der Messe. Wobei man den Knoten im Hirn erst mal lösen muss, von Howard als unverbesserlichem Philanthropen selbst für (messebedingte) Ausbrüche schreiender Misanthopie Verständnis zu ernten. Da sagt er dann ernsthaft im gößten Geschubse und Geschiebe und Gedränge, das mich zum Ausrasten bringt, mit seiner tiefen, hypnotischen Stimme, mit der er vermutlich sogar Staubsauger verkaufen könnte: „Du musst eben Geduld mit ihnen haben.“ Ich denk mal drüber nach.

 

 

 

 

 

 

Juchuuuuuu! Josef war da! Das hat mich echt gefreut. Und im Hintergrund: Stefan Gaffory. Das hat mich natürlich auch gefreut, aber das wusste ich ja vorher.

 

 

 

 

 

 

Showtime im ZOOM in der Brönnestraße in FFM. Howard als Inro erstmal solo über die Kulturgeschichte des Rauchens und darüber, was man sich alles verbieten lassen muss.

 

 

 

 

 

 

Und dann geht die eigentliche Show los: Pit, Robert, Mary-Anne und andere Musiker begleiten Howard auf der Bühne. It’s only Rock’n’Roll – but I like it!

 

 

 

 

 

 

Im Hintergrund geile Visuals. Nur leider hätten gerne ein paar mehr Leute da sein dürfen.

 

 

 

 

 

 

Man hat schon den Eindruck, dass er sich auch ind er Rolle des Sängers gefällt. Man kann ja auch mal was anderes anderes machen, nicht wahr?

 

 

 

 

 

 

Last Song for tonight…

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nach der Show von Howard noch nebenan im Cave Stefan, Nadja und Dirk aufgegabelt. Doch nix anderes zum Pennen gefunden und schließlioch mit viel zu vielen Menschen in viel zu wenigen Wohnwagen geschlafen – und doch fast erfroren. Schlimmer als das aber die Tatsache, dass nach wenigen Stunden Schlaf ersthaft Herr Köglowitz anfängt, Kaffee und Eier zu machen und zu frühstücken! Zu Weihnachten bekommt er von mir einen Gartenzwergwohnwagensalzstreuer. So könnt ich nicht sein!

 

 

 

 

 

 

Es ist mir bis heute nicht klar, wie wir das geschafft haben, aber irgendwie saß Stefan Gaffory dann doch am Sonntag um 10.00 Uhr auf der Leseinsel der jungen Verlage – und las, während durch meinen Kopf eine Blaskapelle stampfte und Samba de Janeiro spielte.

 

 

 

 

 

 

Ein kleines Mädchen, das sich unters Publikum mischte, sah zwar am Ende so aus, als hätte sie mehr Fragen als Antworten in dieser Stunde erhalten, blieb aber tapfer bis zum Schluss. Gute Schule für’s Leben, würd ich sagen.

 

 

 

 

 

 

Hab ja selbst die „Kreisklassenhölle“ lange nicht mehr gelesen und drum über einige Stellen gut gelacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber irgendwie war ich dann doch froh, als alles rum war. Der Abbau war noch eine totale Katastrophe mit viel im Regen stehen und mit einem brüllenden, völlig überforderten Polizisten, dem fast die Halsschlagader geplatz wäre und Bussen, die nur noch in eine Richtung fuhren und einem alten, hessischen Opa, der keine Ahnung von nichts hatte, mir aber unbedingt die Welt erklären musste und mich freundlicher Weise darauf hinwies, dass es Unsinn sei, jetzt auf die Messe zu wollen, da sei ich zu spät, die jetzt nämlich rum. Aber das ist eine andere, lange Geschichte, die mich auf den letzten fünf Metern noch mal extrem viele Nerven gekostet hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und so endet auch dieses Kapitel in den Annalen der Geschichte des gONZoverlages. Und das schlechteste Kapitel war es nicht. Es hat mich riesig gefreut, viele, viele liebe Menschen mal wieder gesehen zu haben. Ob nun Stefan Gaffory und Daniel Prohart, Marcus Roloff, Michael Broellochs (danke!) & die Camelots im weitesten Sinne, Howard, Cordula, Fadja, Andrea, auch Kersten Flenter mal wieder getroffen zu haben, hat mich riesig gefreut, Jörg Sundermeier (auch wenn ich gar nicht dazu kam, mich mal länger mit ihm zu unterhalten), mit Werner Pieper war’s wie immer sehr anregend und inspirierend, auch Marcus van der Kolk, wenn auch kurz, gesehn zu haben, hat mich gefreut, Dirk Bernemann ist natürlich auch immer ein angenehmer Zeitgenosse, Nadja, die grade ihr Volo beim Unsichtbar Verlag macht, besser kennengelernt zu haben, war mir ebenfalls ein Vergnügen und mal wieder einen Stand mit Herrn Köglowitz geteilt zu haben selbstredend sowieso („Das Auge bleibt immer am Chaos hängen“ – ???). Und all die neu kennengelernten wie Ines und Eva oder Sinisha und all die anderen netten Nachbarständler: Es war mir ein Fest. Danke für diese bunten und verrückten Tage!

gONZo auf der Buchmesse FFM

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Infos zu den einzelnen Veranstaltungen:

Le Pro arbeitet als Concept-Designer und Illustrator in Hamburg. Angefangen hat er als Storyboarder und Trickfilmzeichner, bekannt wurde er mit der Cartoonserie „Utan & Artik“. Nebenher arbeitet er für verschiedene Unternehmen in Japan und Deutschland als Ratgeber für grafische Präsentationen, wie z.B. Cooperate Design, Maskottchen, etc. 2012 erschien die Graphic Novell „Der Katzenkönig“ (nach einer Geschichte von S. Gaffory).

Andrea Mohr stellt ihre zweite Autobiographie vor: in „Madame Chérie“ erzählt sie von den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, nach 5 Jahren Hochsicherheitsgefängnis den Weg zurück in die Gesellschaft zu finden. Sie beschreibt darin ihre ersten Gehversuche als Schriftstellerin bis hin zur Veröffentlichung ihrer ersten Biographie: „Pixie: Vom Drogen-Jetset in den Frauenknast“. Nebenher arbeitet sie als Escortdame in großen Agenturen, bis sie schließlich ihren einen Escortservice, „Madame Chérie“, eröffnet. Eine wahre Geschichte über Reintegration und  Identifikation, über eine zweite Chance im Leben, über die Wiederentdeckung der Liebe und die Suche nach ein bisschen Glück.

Im Anschluss an die Lesung auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage, lädt Andrea Mohr zur Diskussion über ihre zweite Autobiographie, „Madame Chérie“ ein. Wie gut funktioniert Reintegration in Deutschland? Wie vorurteilsfrei ist eine Gesellschaft, in die man nach fünf Jahren Haft unvorbereitet entlassen wird?

Meet & Greet with Howard Marks: „GOD SMOKED – a mindtrip with Howard Marks“ heißt die 2012 erschienene Musikdokumentation mit und über Howard Marks. Am Stand des gONZoverlags präsentiert er die neue DVD und signiert. “A patchwork project, each episode with its own particular style and look,  music clips, interviews and samples, some in real situations, some in absurd  settings.” Come along and say hello!

Howard Marks und Band präsentieren die 2012 erschienene DVD „GOD SMOKED – a mindtrip with Howard Marks“: eine irrwitzige Musik-Dokumentation, ein obskurer Bilderrausch. Eine Live-Show mit jeder Menge Songs und Filmausschnitten, Erzählpassagen und freier Improvisation. Die Devise des Abends: Let it go with the flow… 

Der Autor Stefan Gaffory liest aus seinem 2010 im gONZoverlag erschienen Roman „Kreisklassenhölle“, seiner Graphic Novel „Der Katzenkönig“ (gONZoverlag 2012), einige neue Kurzgeschichten sowie Kolumnen, die er regelmäßig für das OX-Fanzine schreibt. Gemeinsam ist all seinen Texten der Hang zum Düsteren und die Liebe zur Musik. Unhappie End garantiert.

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