Madame Chérie

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Andrea Mohr
MADAME CHÉRIE
Autobiographie
ISBN: 978-3-9814439-8-1
VÖ: Oktober 2012
Preis: 12,95 €

Madame Chérie ist eine Autobiographie von Andrea Mohr, die im Herbst 2012 im gONZoverlag erscheint. Die heute in Neustadt an der Weinstraße lebende Schriftstellerin hat 2010 bereits „Pixie: Dancer, Drug Smuggler, Prisoner, Saint: Inside a world of Drugs, Sex and Violence“ veröffentlicht, das 2011 auch in deutscher Sprache erschien. Die Dreharbeiten zum gleichnamigen Film beginnen 2013. Darin schreibt sie über ihre Zeit im australischen Hochsicherheitsgefängnis Dame Phyllis Frost Centre – und wie sie dahin kam.

Madame Cherie knüpft daran an und erzählt die Geschichte nach ihrer Entlassung. Damals, im August 2004, ist Andrea Mohr einundvierzig Jahre alt. Sie versucht nach fünf Jahren außerhalb der Gesellschaft genau in jene zurückzufinden. An diesem kritischen Punkt ihres Lebens beginnt die Geschichte von „Madame Chérie“.

Die Wiedereingliederung ist nicht einfach. Zum einen hat sich die Welt weitergedreht, während Andrea Mohr fünf Jahre in der australischen Wüste ohne Mond und Sterne verbrachte: Die Deutsche Mark wurde durch den Euro abgelöst, das Internet hat große Fortschritte gemacht, Handys sind zu Alltagsgegenständen geworden, der 11. September 2001 und der Irakkrieg haben die Welt verändert, in der sie sich nun wieder zurechtfinden muss. Zum anderen kehrt sie zurück in ihre Heimat, in die Kleinstadt Neustadt. Der Kontrast zwischen ihrem früheren Lebens in tosenden Großstädten wie dem Berlin der 80er, Bangkok oder Melbourne und dem Kleinstadtidyll an der Weinstraße könnte größer nicht sein.

Aber Andrea Mohr gibt sich keinen Illusionen hin: sich frei in einem Land bewegen zu dürfen, heißt noch lange nicht, sich frei in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt bewegen zu können. Sie setzt sich schließlich in den Kopf, Schriftstellerin zu werden – und diesen steinernen Weg verfolgt sie eisern. Sie schreibt an ihrer Autobiographie, macht Honorararbeiten für einen Berliner Verlag, lernt unterstützende Autoren kennen und schafft es schließlich, einen Verlag für ihr Buch „Pixie“ zu finden, zunächst in Australien, später in Deutschland. Unter anderem trifft sie auf Howard Marks, ebenfalls Schriftsteller mit Knastvergangenheit und Drogenerfahrung, mit dem sie bis heute eine tiefe Freundschaft verbindet.

Nebenher beginnt sie in einer großen deutschen Agentur unter dem Namen „Chérie“ als Escort zu arbeiten. Der schier unerschöpfliche und krisenresistente Markt, gepaart mit der Einsicht, mit ihrem Lebenslauf niemals einen „bürgerlichen“ Job mit ansatzweise entsprechender Entlohnung zu finden, bringt sie auf die Idee, selbst eine Begleitagentur zu eröffnen. So verwandelt sich die Escortdame namens „Chérie“ in „Madame Chérie“. Torpediert ihr Führungszeugnis ihr Bedürfnis nach Jetset, so kommt sie durch ihren Escortservice doch ein wenig in den Genuss des Reisens und auch in die Welt der großen Autos und teuren Hotels, der Reichen und Schönen, kann sie so, wenn auch nur für Stunden, eintauchen. Doch auch ihr ist klar: An ihren glamourösen Lifestyle vor ihrer Inhaftierung kommt sie mit ihrem legalen Broterwerb nicht ran – diese Zeit ist unwiederbringlich vorbei.

Auch mit Männern hatte sie während ihrer Zeit im Gefängnis nichts zu tun, kehrte zurück, geschieden von Werner Paul Roberts. Die Annäherung an das andere Geschlecht in der wiedergewonnenen Freiheit muss erst wieder geübt werden. Auch davon erzählt „Madame Cherie“.

Alles in allem ist „Madame Chérie“ eine Geschichte über Reintegration, Neudefinition der eigenen Identifikation, über die zweite Chance im Leben, über Frauen und Männer, Begierde und Liebe, über Freundschaft und die Suche nach dem Glück.

Teils sarkastisch und provokativ, mal humorvoll, oft nachdenklich und melancholisch erzählt „Madame Chérie“ von der Möglichkeit, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und davon, dass man die Chance im eigenen Leben nicht nur sehen, sondern auch ergreifen muss – auch oder gerade, wenn es die zweite ist.

ZUM AUTOR

LESEPROBE

MADAME CHÈRIES SEXLEXIKON

SCHMUCKLINIE

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Hadayatullah Hübsch: Faust III. Ein Frankfurt-Krimi.

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Hadayatullah Hübsch
Faust III
Ein Frankfurt Krimi

ISBN:
VÖ: März 2014
Preis:

„Es gibt kein Verbrechen auf der Welt, das ich nicht schon in meinem Kopf begangen hätte.“
Ein krimineller Dichter hält Frankfurt in Atem. Privatdetektiv Faust und Kommissar Schnurzbügel müssen schnell handeln, bevor dieser Goethe Worten Taten folgen lässt. Da hilft nur eins – der Gretchen-Plan.

„Faust III“ ist der erste Roman, der von Hadayatullah Hübsch im gONZoverlag erscheint. Zudem sowohl eine Krimisatire als auch ein Frankfurt-Roman.
Die Schauplätze: „Mainhättens“ Cafés, Clubs, Spelunken oder aber der Club Voltaire.
Die Story: Der geheimnisvolle Dichter Goethe hält mit seinen Versen Politik und Werbebranche in Atem. Doch hinter dem vermeintlich gefährlichen Genie verbirgt sich nur ein armer Poet, der sich mit mäßigen Versen für Zigarettenwerbung u.ä. über Wasser hält und seine Spesen in der „sinnlos“-Bar verflüssigt. Privatdetektiv Faust und Kommissar Schnurzbügel werden auf den Unruhe stiftenden Dichter angesetzt. Auftrag: Ausschalten. Da kommt ihnen Gretchen grade recht, die als Lockvogel fungieren soll.

Wortspielverliebt wie eh und je, mit Anspielungen, Zitaten und jeder Menge bekannter Protagonisten, baut Hübsch eine irrwitzige Story, die sich mit ordentlich Tempo durch die Gassen Frankfurts bewegt. Wen wundert es, dass sich schließlich Fitz Teufel auftaucht, um ein bisschen Ordnung in die Sache zu bringen.

GOD SMOKED – A MINDTRIP WITH HOWARD MARKS

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GOD SMOKED – A Mindtrip with Howard Marks (DVD)
A God Smoked Production
Originalton mit deutschen / englischen Untertiteln
Länge: 85 Minuten
Mit 16seitigem Booklet
Ab März 2012 im gONZoverlag erhältlich
Preis: € 19,80

ISBN: 978-3-9814439-6-7
http://god-smoked.de/

Schon mal drüber nachgedacht, ob Gott raucht – und falls ja, was der Teufel damit zu tun hat?
Schon mal überlegt, warum es in England die Redewendung „Betrunken wie ein Molch“ gibt?
Schon gehört von der marks’schen Neuinterpretation des Abendmahls?
Und schon gewusst, dass Howard Marks mit Billy the Kid verwandt ist?

Howard Marks, ehemaliger Dope-Dealer, Schriftsteller und Pop-Philosoph, lädt ein zu einem filmischen Trip durch seinen Kosmos. In ca. 85 Minuten erzählt er mit seiner unverwechselbar charismatischen Stimme über sein Schreiben, seine Heimat Wales und über die zwei großen Lieben seines Lebens: den Rausch und die Musik. Aber auch über allerlei anderen Unsinn, der ihm grade in den Kopf kommt. Das Spektrum reicht von schrägen Theorien über autobiografische Intimitäten bis hin zu ernsten Fragen, die uns alle etwas angehen. So ist es zum Beispiel nicht verwunderlich, dass Freiheit für den Waliser, der 7 Jahre im amerikanischen Knast gesessen hat, ein zentrales Thema ist. Nicht Menschenrecht, sondern Menschenpflicht ist es in seinen Augen, Freiheit zu hinterfragen, zu verteidigen und genau hinzuschauen, auch wenn es sich scheinbar „nur“ um Rauch- und Alkoholverbote, Vorratsdatenspeicherung oder Kameras an öffentlichen Plätzen handelt. „Ich breche das Gesetz, wenn ich nicht weiß, wofür es ist.“

Die Filmstruktur gleicht einem berauschten Geist: in ineinander geschnittenen Episoden wechseln sich Nachdenklichkeit, Witz, Provokation, Anekdote und völlige Absurdität ab. Neben längeren Erzählpassagen, Interviews und Retrospektiven ziehen sich Musik-Clips wie ein roter Faden durch den Film und verweben sich mit Howards Ideenwelten. Teils von Musikern, die Songs für oder über Howard singen, teils von Howard selbst performed.

Mit diesem Film ist der God Smoked Production aus Mannheim ein ganz wunderbarer und stellenweise irrwitziger Musik-Doku-Film gelungen, ein obskurer Bilderrausch, der sich der Legende Howard Marks bis auf wenige Zentimeter annähert und doch mit einem Augenzwinkern den nötigen Abstand hält.

„A patchwork project, each episode with its own particular style and look, music clips, interviews and samples, some in real situations, some in absurd settings.“

Der Katzenkönig

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Stefan Gaffory / Daniel Prohart
Der Katzenkönig
Graphic Novel
ISBN: 978-3-9814439-7-4
VÖ: März 2012
Preis: 16,95 €

Er war schon immer anders als die anderen Jungs, der Bub. Doch als er eines Tages die tote Nachbarskatz findet und in fast rührend liebevollem Autismus aufpasst, dass niemand ihre letzte Ruhe stört, bekommt er den Stempel, der die Weichen für den Rest seines Lebens stellt. Böser Junge. Unheimlicher Junge. Unberechenbarer Junge. Tierquäler. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie soll’s richten. Doch die verstörende Erfahrung ebnet nur scheinbar den Weg in ein „normales“ Leben. Vor allem aber therapiert sie nicht die tief sitzenden Vorurteile des sozialen Umfelds, in das der Junge schließlich wieder entlassen wird. In noiresquen Bildern und einer beklemmenden Sprache nimmt diese düstere Graphic Novel schnell Fahrt auf.

„Der Katzenkönig“ ist die erste Zusammenarbeit des Autors Stefan Gaffory („Kreisklassenhölle“) und des Comiczeichners Daniel „Le Pro“ Prohart („Utan & Artik“, „Inspector Gorgor“). Die Idee zu dieser Kooperation entstand aus persönlicher Freundschaft und der Überzeugung, mit einer düsteren Geschichte, die spontan entstand, ein Subjekt zu haben, das beiden entgegenkommt.

ZU STEFAN GAFFORY
ZU DANIEL PROHART

FICKT EUCH ALLE

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FICKT EUCH ALLE
Kurzgeschichten
Unsichtbar Verlag / gONZo Verlag
VÖ: 24 Februar 2012

Autoren: diverse
Cover: Simon Höfer
Umfang: 96 Seiten
ISBN: 978-3-942920-49-0
Preis: € 5,00

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Fickt Euch doch alle.
Ultimativ menschenverachtend.
Hezzerreißend soziophob.

Mit Textbeiträgen von:
– Dirk Bernemann
– Stefan Gaffory
– Alex Gräbeldinger
– Niklas Hughes
– Stefan Kalbers
– Susann Klossek
– Andrea Mohr
– Jan Off
– Christian Ritter
– Christoph Straßer
– Andy Strauß

„Wenn Du ein totes Pferd reitest: steig ab!“ (Trini Trimpop über „Fickt Euch alle“)
„Möge Euch dieser kleine Lebensratgeber stets ein treuer Begleiter in dunklen Zeiten sein!“ (Mr. & Miss Gonzo über „Fickt Euch alle“)

Trini Trimpop: Exzess All Areas

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Exzess All Areas
VÖ: 30. Oktober 2011
Autor: Trini Trimpop
mit Katja Vaders

Coverbild: Katharina Dubno
Umfang: 424 Seiten
ISBN: 978-3-9812237-9-8
Preis: € 16,95

Trini Trimpop, Eulenspiegel der deutschen Punkszene, hat sich in seiner gut 40jährigen Künstlerkarriere einen Namen als Filmemacher, Produzent, Musiker, Moderator und Modeikone gemacht. Nun erscheint sein erster Roman:
Exzess All Areas.

Ein Nummer Eins DJ, dem auf der Suche nach der totalen Ekstase jedes Mittel recht ist: Sex, Drogen, Dinosaurier-Pornos, frisch gepresster Orangensaft. Ein abgehalfterter, kettenrauchender Musikjournalist, der sich selbst beweisen will, dass sein Leben trotz Scheidung und Herzinfarkt noch nicht gelaufen ist. Eine gemeinsame Reise nach Ibiza. Auftrag: eine Story über den DJ und Ibizas legendäre Techno-Szene für ein Lifestyle-Magazin. Erschwerende Faktoren: wohlüberdosierte Mengen an Koffein, Gin Tonic, Tavor, Party und Exzess. Dabei ergänzen sich der hypernervöse Journalist und der hemmungslos gechillte DJ wie Apollon und Dionysos. Sich aneinander festhaltend stolpern sie mit ihren je ganz eigenen Psychosen durch Ibiza. Das ist der Stoff, aus dem gONZo-Storys sind.

What happens when ecstasy and philistine meet? This is the revisited ancient story of Apollo, representing moral strictness and clarity and Dionysus, the god of theatre, ritual madness, ecstasy and patron saint of prostitution. Together they go on a tour de force trough a magical theatre – the entrance costs their sanity. Take a chance: risk yours. Access your excess.
(Howard Marks aka Mr, Nice)

Diese guten, alten Zeiten des Punk beschrieb der Mitbegründer der Toten Hosen, Trini Trimpop, kürzlich in seinem Romandebüt „Exzess all areas“. Es ist ein Parforceritt durch die drei Akkorde des 80er-Tournee-Suffs mit „biografischen Zügen“ und reichlich Selbstreflexion. „Man reißt sich den Arsch auf und dann bricht man zusammen und dann ist man von heute auf morgen einfach weg vom Fenster. Einfach so, ausgetauscht gegen einen Amateur, dem man eben selbst noch den Weg geebnet hat. Oder lag das alles an mir?“ […] Die Stärke von Trimpops Buch liegt darin, die wahnwitzigen Anmaßungen politischer Korrektheit zu beschreiben.  
(taz, 25.05.2012)

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Trailer zum Buch:


Credits (Trailer):
Regie: Max Michael Rohland
Kamera: Björn Frieling
Ton & Schnitt: Aline Koch
Produktion: gONZo Verlag
Künstlerisches Gesamtkonzept: die blase
Musik: Thalstroem / Sugar Candy Mountain
http://sugarcandymountain.com/artists/thalstroem-grambow
http://sugarcandymountain.com

Cast:
Konstantin: Mr. Gonzo
DJ Sascha: Fuzzel
Chefredakteur: Harald Preis

Locations: Dorett Bar Mainz / Mombeach / Steuerbüro Spies-Bothe (Wörrstadt)

Der B.Leichenkrimi

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Krimisatire
VÖ: Sommer 2013
Umfang: 46 Seiten
Preis: € 4,30

Ein Krimi von den Mainzern und Dominic Memmel

Die Bleiche, unendliche Weiten…

Die Putze im Puff glaubt nicht, was sie da gefunden hat. Auf dem Scheißhaus liegt die Leiche eines alten Mannes, regelrecht geschlachtet verteilt sich der runzelige Körper über Boden und Schüssel. Doch was tun, die Polizei informieren? Oh nein, die Leiche muss fort! Und so wandert sie durch die Bleiche, von Etablissement zu Etablissement – denn alle haben Dreck am Stecken, keiner kann die Leiche brauchen.

Der Mainzer Dom glaubt nicht, wer verschwunden ist. Der Kardinal! Und so macht sich der brave Bruder Bernhadt auf, den Kardinal zu finden, und versinkt schon bald im übelsten Stadtteil von Mainz – der Bleiche – in einem Sumpf aus Schmutz, Gewalt und Finsternis.

Zum B.Leichenkrimi ist vorneweg die reale Auskopplung einer fiktiven Zeitschrift aus besagtem Schundroman erschienen: Bleichboy – Magazin für die Bleiche. Als Webmagazin abrufbar, jeder einzelne Artikel liegt zusätzlich als Hörbuchfassung vor.

Hintergrund: Wie ihr euch vielleicht erinnert, haben wir bei der letzten Mainzer Museumsnacht alle Mainzer dazu aufgerufen, im gONZo loves you vorbeizukommen und einen Krimi zu schreiben, der in der Mainzer Bleiche spielen sollte. Personen, Story, Orte mussten her und die Besucher dachten sich fleißig allerlei aus. Aus all dem hat dann schließlich der Mainzer Autor Dominic Memmel den B.Leichenkrimi zusammengebastelt. Den gibt es nun bald zu lesen. Aber für alle, die es bis dahin nicht mehr aushalten, gibt es jeden Monat schon einen Auszug auf der Homepage der STUZ.

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