Ich versteh nur noch Ponyhof …

Hinterlasse einen Kommentar

Ponyhof_Cover_130529.qxpUnd ein weiteres, sehr außergewöhnliches Buch möchte ich euch noch ans Herz legen:

Als mir Franziska Ury vor etwa vier Jahren von diesem Buchprojekt erzählte, war ich zugegebener Maßen äußerst skeptisch: „Gnadenschuss der Liebe“? Eine Sammlung mit prosaischen Texten, Lyrik, Zeichnungen und Fotos rund um die mehrere tausend Jahre währende – durchaus erotische – Beziehung zwischen Mensch und Pferd? Und dann auch noch mit diesem zwar extrem gebildeten, aber doch etwas unheimlich daherkommenden Max Jensen zusammen? Na ja, mach mal, dacht ich so bei mir. Wird sicher Fans dafür geben.

Nun halte ich das gute Stücke etwas angefleddert und zerlesen in meinen Händen und nehme alles zurück. Als Verlage fanden sich der Ponyhof Verlag sowie der Verlag Das Fünfte Tier, die das gute Stück kooperierender Weise verlegt haben. Walther von der Fohlenweide konnte als Herausgeber und für ein Vorwort gewonnen werden, das, trotz gelegentlicher Holzigkeit, dem ganzen einen vernünftigen Rahmen gibt. Nur den Illustrator, soviel Kritik muss erlaubt sein, hätte ich, gelinde gesagt, vom (Pony-)Hof gejagt. Nun gut. Es wird sicher Fans dafür geben.

Einem oberflächlichen ersten Eindruck entzieht sich dieses Buch in Gänze, man muss es schon gelesen haben. Wer es vorschnell als „Trash“ oder „Schundliteratur“ abzutun versucht, fehlt weit. „Animalischer Schmuddel-Porno mit sprechenden Pferden“ trifft es auch nicht. Es ist, was es ist. Und es löst, woran ich ja stets große Freude habe, tiefsitzendes Entsetzen, langanhaltende Angststarre und bleibende Verstörtheit aus. EIN BUCH! Sagt mir bitte mal, welches Buch das noch kann? Und setzt euch mal mit diesem Buch (schon das pastellpetol-metallic-farbene Cover, der Hit!) zwischen ganz wichtige und ernste, bildungsbürgerliche o.ä. Menschen, die euch bisher für einigermaßen funktionsfähig gehalten haben und genießt die fragenden Blicke. Und verbalisiert dann doch mal einer seinen Blick, dann lest ihm einfach eine Passage aus dem „Gnadenschuss der Liebe“ vor. Das Resultat wird euch begeistern! Dieses Buch ist nicht nur ein Buch, es ist ein Bollwerk gegen Kleingeister, vermeintliche Bildungsbürger, Pseudointellektuelle und alle anderen, die sich zu ernst nehmen.

Also tut euch den Gefallen und LEST DIESES BUCH! Ihr werdet es sicher nicht bereuen!

Glückwunsch, Franziska! Mehr davon!

Max Jensen und Franziska Ury: „Gnadenschuss der Liebe“ |  Herausgegeben und mit einem Vorwort von Walther von der Fohlenweide | Mit Fotografien von Olaf Ollefs und zahlreichen Zeichnungen von R. M. E. Streuf | VÖ: Juni 2013 | Paperback, 12 x 19 cm | 202 Seiten | ISBN 978-3-9522982-9-9 | Sfr 28,– / € 19,– | Strengstes Jugendverbot!

„Don’t try“ – Eine Bukowski-Hommage

Hinterlasse einen Kommentar

Buchcover-Bukowski-jpg2Heut möchte  ich euch mal wieder ein Buch ans Herz legen, das nicht im gONZoverlag erschienen ist: „Don’t try!“, eine Bukowski-Anthologie des Leipziger Acheron Verlags. Unter den Autoren finden sich lauter bekannte Gesichter und Dichter: my dearest Susann Klossek (wer würde besser da rein passen), Jan Egge Sedelies (dessen Schreibe ich auch extrem schätze), Florian Günther (auch ein ganz großer Schreiber), Andrea Mohr (Miss Tequila), Robsie Richter, Ron Hard (Hardstoff-Autor), Hermann Borgerding, Hartmuth Malorny, Urs Böke und viele andere.

ISBN: 978-3-9810222-5-4 | 132 Seiten | Format A5 | einzeln verschweißt | Preis: 9,90 Euro | Zu beziehen ab 10.08.2013.

Aber bevor ich hier lange nacherzähle, hier die Infos vom Acheron Verlag:

Pünktlich zum Geburtstag von Charles Bukowski, am 16.08.2013  und unsere  langerwartete “Hommage” ist endlich fertig geworden.

Obwohl der Buchtitel verrät, es lieber sein zu lassen –  “Don´t try!” wird natürlich trotzdem erscheinen! Von ca 400 Einsendungen haben ganze 28 Autoren den Weg zwischen die vergilbten Buchdeckel gefunden. Wir sind sehr stolz darauf, das sich hier ein ganz besonderer Kreis von Leuten zusammengefunden hat. Vorraussichtlich Ende September diesen Jahres wird “Don´t try!” erstmals auch in der englischen Fassung erscheinen und kann also fast weltweit gelesen werden.

Was erwartet den Leser?
Vor allem gepfefferte und gesalzene Stories & Poeme, Gedanken und Notizen, Ansichten & Aussichten, sowie einige (bekannte) Zitate von Bukowski, die dem Buch eine  gewisse Vertrautheit verleihen dürfte. Neben einem Vorwort von Arnd Dünnebacke gibt es auch noch zwei farbige Bildtafeln und einige Links mit interessanten Buchvorstellungen und Projekten. Alles in allem ein gelungener Jahrgang (hat ja auch lange genug gedauert) mit prickelndem Abgang (siehe unten). Wir haben mit diesem Buch versucht, die typischen Klischees aussen vor zu lassen, auch wenn das bei dem Thema nicht immer ganz funktionieren kann.

Ein erstes Statement;

„Don´t try wurde unter Verwendung feinster Zutaten hergestellt und reifte lange in einer dunklen Eichenschublade. Bernsteinfarbene Verpackung, ähnlich einem 30 Jahre altem Single Malt, liegt aber gut in der Hand und wirkt nicht so schwer wie vermutet; schon beim Anblick bekommt man Lust es aufzumachen. Der Brennmeister achtete sorgsam darauf, dass wirklich jede der 28 Kräuter- und Gewürzpflanzen ihre feinen Geschmacksnuancen entfalten konnte. Vertrauenswürdiges Bouquet! Der Inhalt zeigt eine samtige, würzige Struktur mit komplexen Geschmacksnoten und verschiedensten Aromen, die sich besonders bei langsamen Lesen entfalten. Leicht malzige, süffisante Note auf den ersten Seiten, sehr angenehmes Gefühl. Bei weiterem Lesen derber, roher Charakter, der sich aber im Abgang als spritzig entfaltet, mit einem wohligen Geschmack nach kandierten Poemen und knusprigen Stories. Keine schlechten Nebenwirkungen, auch nicht am nächsten Morgen.

Passt ausgezeichnet zu Rotwein, Weißwein, dunklem Bier, selbstgedrehten Zigaretten und der Musik von Leonhard Cohen.

Lesetemperatur: siehe Trinktemperatur
Empfehlung:  in Gesellschaft zu geniessen
Fazit: gutes Preis / Leistungsverhältnis  (gibts das auch im Sechserpack?)
Hinweis: Enthält nicht unbedenkliche Spuren von Literatur und kann bei dauerhaftem Verzehr abhängig machen!“

A.B.Prinz (Von der Poemdestille)

TaschenBuchTaschen Resteverkauf

Hinterlasse einen Kommentar

IMG_9160Wir haben noch ein paar TaschenBuchTaschen übrig. Prima geeignet, die Urlaubslektüre
einzupacken und ab an den Strand oder an den Baggersee zu fahren. Unter
folgendem Link gibt’s jetzt immer eine Tasche, die ich gelegentlich auswechsel. Sonderanfertigungen machen wir zur Zeit nicht. Die noch vorhandenen Taschen gibt’s ausschließlich in unserem Webshop.
Alle Taschen sind Handarbeit und Unikate.

Und hier geht’s zu den letzten Taschen.

Mehr hilft mehr!

Hinterlasse einen Kommentar

DruckUnd darum gilt bis Ende Juli folgende Regel: Wer in unserem Web-Shop für mindestens 15,- € bestellt, bekommt noch ein Buch dazu geschenkt. Bei einer Lieferadresse in Deutschlands wie immer versandkostenfrei.
Außerdem gibt’s nun für alle Unentschlossenen und brettharten Abenteurer das Überraschungspaket in unserem Web-Shop. Eines unserer Bücher ist in jedem Fall drin. Und was sonst so beiliegt? Lasst euch überraschen.

Der Frauen-Foto-Kalender – Eine Liebeserklärung

Hinterlasse einen Kommentar

Ein Foto-Kalender mit Frauenmotiven? Braucht der gONZoverlag Geld oder was ist da los? Mischkalkulation oder wie hieß das gleich? Oder hat Frau Spies grade mal das Wort „gonzo“ nachgeschlagen und dabei die Querverbindung zur Pornographie entdeckt?

Also, richtig ist: Ich möchte einen Fotokalender mit zwölf Frauenmotiven machen. Und wichtig ist: Ich möchte keine Wichsvorlage machen. Ich möchte keine Superfrauen mit Topfiguren, denen ein klein wenig der Kajal verschmiert ist. Das ist nicht die Art von fertig, die ich meine. Ich möchte echte Frauen. Frauen mit allen Arten von dem, was einem gerne als „Schwäche“und „Fehler“ verkauft wird. Mit Speck und Falten und Augenringen, mit schiefen Beinen und krummen Nasen und all dem. Und fertige Frauen. Fix und fertige Frauen möchte ich. Übermüdete Frauen, überarbeitete Frauen, verheulte Frauen, verzweifelte Frauen, völlig besoffene Frauen. Randalierende, schreinde, kotzende Frauen. Kein Opfer-Gehabe. Selbstbewusstes So-Sein. Eine Liebeserklärung an authentische Frauen, die sich selbst nicht im Zerrspiegel von Erwartungshaltungen, Rollenbildern und Mediendiktaten sehen, soll das Ganze sein. („Be yourself – and you’ll be cool!“)
 
Ihr wollt mitmachen? Dann schreibt mir eine Mail mit dem Betreff „Kaputt“ an missgonzo@gonzoverlag.de – Voraussetzung ist selbstredend, dass ihr eine Frau seid (oder euch als solche fühlt). Dann gibt’s nähere Infos.
 
Ich bin sehr, sehr gespannt auf dieses Projekt!
 
Eure Miss Gonzo
 
 
 
 
 

Let’s talk about Escorts, Baby!

Hinterlasse einen Kommentar

Madame Chérie, Agenturchefin des erotischen Begleitservice „Chérie Escort“ & Autorin („Madame Chérie. Ex-Knacki. Escort-Dame. Schriftstellerin.“), fand sich im gONZo-Bunker ein, um auszupacken. Wie funktioniert ein Escort-Service? Warum werden in Deutschland eigentlich kaum Männer gebucht? Und: War früher alles besser? Exklusiv uns aus erster Hand: Madame Chérie auf der Couch der Miss Gonzo: Let’s talk about Escorts, Baby!

Schmucklinie Pixie / Madame Chérie

Hinterlasse einen Kommentar

Ein Neustädter Schmuckdesigner hat für Andrea Mohr zwei Schmucklinien entworfen. Passend zu ihren zwei Büchern „Pixie“ und „Madame Chérie“ gibt es nun hochwertige und einzigartige Schmuckstücke. In die Pixie-Reihe ist Andrea Mohrs Fingerabdruck und ihre Criminal-Record-Nr. aus Deer Park eingearbeitet. Die Exponate der Chérie-Linie kommen in sinnlichen, lustvollen Formen daher. Auf Wunsch ist jedes Exemplar auch mit einem Stein aufwertbar. Bestellen könnt ihr die guten Stücke in Andreas Webshop unter www.andreamohr.de

Jedes dieser Kunstwerke ist auf eine Stückzahl von 495 limitiert.

Pixie_Anh__nder__50e9a8687a499

 











Pixie Anhänger:Fingerprint & Criminal-Record-Nr. 
Länge: 5,1cm 
Breite: 2,8cm
925er Sterling-Silber 
mattiert/poliert 
Halsband: Naturkautschuk 3mm

"Frage an euch: Womit kann man einen Anhänger 
wie den dargestellten, mit original Fingerbadruck 
und CR-Nummer genauso gestalten, 
dass man keine Bank überfallen kann? 
Einsendungen bitte an: pixie@andreamohr.de Andrea Mohr aka Pixie"
 Mehr

Older Entries