Fototagebuch der Leipziger Messe 2014

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Ich hatte ja schon angedroht, in diesem Jahr zuerst die Bildunterschriften zu schreiben, und dann auf der Messe die passenden Fotos dazu zu machen. Ihr durftet  euch natürlich BUs wünschen. Die drei Wünsche, die kamen, hab ich eingebaut. Mittlerweile kam ich dazu, die Fotos zu ergänzen und die Story ein bisschen an das anzupassen, was wirklich passiert ist. Die schwarzen Bildunterschriften habe ich vor der Messe geschrieben, die roten sind danach entstanden.

Habt viel Spaß damit,

Eure Miss Gonzo

 

[Dienstag, 11. März 2014]

Hm, wo sind denn die Fotos vom Dienstatg hingekommen?

Immerhin ist schon mal alles in Kisten, wenn auch lange noch nicht alles unter Dach und Fach ist.

Auto ist beladen. Okay, meine Einschätzung, dass ich gar nicht so viel Gepäck habe, war etwas daneben.

[Mittwoch, 12. März 2014]

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Frühstück vor der Abfahrt: Kaffee, Müsli und Paracetamol. Mann, Kopfschmerzen braucht doch kein Mensch!

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Das gONZo-Foto-Messetagebuch 2013

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Liebes Messetagebuch,

vom 9. bis zum 13. Oktober 2013 war mal wieder Buchmesse in Frankfurt. Puh, ich kann dir flüstern! Da war vielleicht was los! Ich hab ein paar Fotos gemacht, damit du mir das auch glaubst. Aber wie’s immer so ist: In den absurdesten Momenten hatte ich natürlich keine Kamera zur Hand. Die Passagen musst du mir einfach so glauben.

Angefangen hat’s eigentlich schon am Dienstag, da haben wir nämlich aufgebaut. Obwohl ich Montagabend schon alles gepackt hatte, hab ich dann doch wieder ewig gebraucht, bis ich Dienstag in die Puschen kam, und so war ich erst in Frankfurt, als alle anderen schon fertig aufgebaut hatten. Wie immer in Frankfurt hatte mal wieder irgendein Trottel unsere Regalböden geklaut. Aber Andreas vom Unsichtbar Verlag hat sich drum gekümmert. Auf Tapete hatte ich diesmal keine Lust, ich dacht ich probiers mal mit rosa Beleuchtung. Weiß noch nicht, wie ich’s fand. Sagen wir mal: is noch Luft nach oben. Zumal’s ein ganz schöner Nahkampf war, bis die ollen Leuchten alle verkabelt waren.

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DSCN1423Mittwoch, 11.55 Uhr: Herr Köglowitz und ich üben schon mal gut und wichtig auszusehen. Herr Köglowitz kann das von Natur aus ja ganz gut. Ich werd das noch ein bisschen üben.

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Kurz vorher kam aber noch Anna von der Alisagroup, meiner Druckerei und hat „Zwischen Rotwein, Filetsteak und Popstar-Neurosen“ vorbeigebracht. Unglaublich, eine Druckerei, die wirklich gute Bücher macht, unglaublich schnell ist und die vorallem von der Zusammenarbeit mit mir keinen Nervenzusammenbruch bekommt.

DSCN1425Mittwoch, 12.02 Uhr: Andrea Mohr kommt.

DSCN1432Mittwoch, 12.07 Uhr: Eveline Lemke von den Grünen (Wirtschaftsministerin RLP) stattet uns einen Besuch ab und vertieft sich mit Frau Mohr in ein längeres Gespräch über starke Frauen in schwierigen Zeiten. Nach der Beteuerung ihrer Bewunderung verabschiedet sie sich schließlich damit, mir viele weiere so spannende Autoren zu wünschen.

DSCN1435Mittwoch, 12.27 Uhr: Gunnar Tjaden materialisiert sich aus dem Nichts heraus vor unserem Stand. Er freundet sich spontan mit Andrea Mohr an und auch ansonsten bemerkt er schnell, bei den Guten gestrandet zu sein. Es folgen zwei Stunden Gespräch über den Literaturbetrieb und die Avantgarde, die Relevanz von Geld für künstlerisches Schaffen, die Verfügbarkeit der Mittel, Aluminiumschlafbehältnisse und Kloster.

DSCN1437Mittwoch, 13.17 Uhr: Neigt man den Kopf zur Seite, sieht das Verlagsprogramm immer noch ziemlich gut aus.

DSCN1438Mittwoch, 13:39 Uhr: Ines Schäfer, die neue Verlagsvertreterin, rollert am Stand vorbei und wird sogleich von ziemlich vielen um ihr Fortbewegungsmittel beneidet.

DSCN1440Mittwoch, ungefähr zur selben Zeit: Andreas Weber und Andy Strauß lesen auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage. Auf Grund eines Stockholmsyndroms bittet Andy Strauß schließlich Andrea Mohr auf die Bühne oder besser gesagt: auf den Tisch. Dieser Bitte kommt Andrea gerne nach, auch wenn sich die beiden erst seit wenigen Minuten kannten. Unaufmerksam, wie ich nun mal bin, vergaß ich die Herrschaften einander vorzustellen. Doch Andrea initiierte ein gegenseitiges Kennenlernen. Kann ja nie schaden, ein bisschen zu netzwerken.

DSCN1444Mittwoch, gegen 15.00 Uhr: Brandstifter kommt noch mal am Stand vorbei und versinkt sogleich in einem längeren Gespräch mit Gunnar. Diesmal gings glaube ich um Polaroids, Ausstellungen, Musik und solche Sachen.

DSCN1445Mittwoch, 15:25 Uhr: Ich kann nicht oft genug hingucken. Schön, dass es endlich da ist. Dann muss ich mich aber doch losreißen, weil ich zusammen mit Andrea einen Termin in Halle 8 habe. Es geht um die Lizenz von Madame Chérie. Wir stranden bei einem Scientologen-Verlag, bekommen Bücher, Seelenfrieden und Orangensaft angeboten, Studien über Entgiftung mittels Scientology in fünf Schritten gezeigt und der unheimlich nette Mann lernt im Gegenzug einiges über Kokain, australische Gefängnisse und das (Nacht-)leben von Striptease-Tänzerinnen. Ich muss derweil dringend auf Toilette und dränge zum Aufbruch. Dem Herrn Andreas Lizenz für den amerikanischen Buchmarkt zu verkaufen scheint mir ohnehin aussichtslos. Auf dem Rückweg besuchen wir noch kurz Nigel House von Jawbone. Somit hat sich der Ausflug in die schlimmste aller Hallen doch noch gelohnt.

DSCN1447Mittwoch, 16.52 Uhr: Endlich zurück am Stand, der zwischenzeitlich etwas dunkel war, weil die Glühbirne den Geist aufgegeben hatte. Und wer bringt die Erleuchtung? Nein, nicht die Scientologen! Dirk Hülstrunk („antikörper / antibodies“) hat eine neue Birne mitgebracht.

DSCN1448Mittwoch, 17.32 Uhr: Dirk geht, Brandstifter (ebenfalls „antikörper / antibodies“) kommt und beinahe zeitgleich steht plötzlich Bernward Malaka da. Ich liebe Überraschungsgäste. Zumal, wenn ich denjenigen lange nicht gesehen habe. Nette Gespräche über Musik, Düsseldorf, New York und Literatur.

DSCN1450Mittwoch, 18:00 Uhr: Andreas macht die Lichter aus und verabschiedet sich, eine nette Standnachbarin kommt zum Feierabendrotwein vorbei und wir jammern ein bisschen über das harte Verlegergeschäft. Um 18.30 Uhr kommt dann auch der Gong und die Durchsage, dass der heutige Messetag rum sei. Um 18.30 Uhr? Wir dachten um 18.00 Uhr sei Feierabend. Erklärt auch, warum die ganzen vorbeilaufenden Bescuher so bescheuert geguckt haben.

DSCN1453Mittwoch, 19.37 Uhr: Ich geh dann mal. Die Messe is ein richtig schöner und friedlicher Ort, wenn keiner mehr da ist. Auch die Heimfahrt nach Mainz ist relativ geschmeidig.

DSCN1455Donnerstag, 10.03 Uhr: Hip hip hooray! Rudi Esch, Schäfi und Jochen sind da! Das kann ja nur ein spannender Tag werden. Herrn Hörning von Suhrkamp endlich mal kennengelernt, neue Weltherrschaftspläne mit Nigel und Jawbone ausgearbeitet und viel Kaffee getrunken.

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Donnerstag, 13.09 Uhr: Uly! Darf auf keiner Messe fehlen, tut er auch nicht. Langsam werden erste Rufe nach Schnaps laut. Gespräche über nächtliches Lektorieren, fehlerfreie Manuskripte, die Lektoren in tiefe Depressionen stürzen und Millionäre auf Buchmessen.DSCN1460

Donnerstag, 15.18 Uhr: Das nenn ich mal eine Manuskripteinreichung! Das vermutlich längste Leporello der Buchmesse!

DSCN1461Donnerstag, 16.01 Uhr: Mist! Hatte ich nicht groß getönt bis zu unserem nächsten Wiedersehen herauszufinden, von wem der Satz: „Man kann ja paranoid sein und trotzdem verfolgt werden“ ursprünglich ist? Dennoch sehr schönes Treffen. Noch mehr Kaffee.

DSCN1462Donnerstag, 16.18 Uhr: Heute muss ich meinen Stand echt nicht verlassen, um  spannende Menschen zu treffen. Halle 4.1, Stand D41: THE place to be! Da kommt auch schon Matthias Penzel … und Michael Meyer.

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Donnerstag, 17.03 Uhr: Ha! Verrückt! Da sag noch mal einer, Gonzo sei nicht mehr zeitgemäß! Ich steh ja nicht immer unbedingt auf neue Bekanntschaften, aber bei denen beiden hat es sich gelohnt. Auf Empfehlung seien sie da, von wem auch immer. Gehören auf jeden Fall derselben Glaubensgemeinschaft wie ich an … DSCN1466… und scheinen ziemlich beste Freunde zu sein.

DSCN1467Donnerstag, 17.49 Uhr: Mara und Alex! Immer schön. Maras Mainz 05-Buch ist ja jetzt bei Schwarzkopf und Schwarzkopf erschienen. Nicht, dass ich was mit Fußball anfangen könnte, aber das find ich trotzdem ziemlich knorke!

DSCN1471Freitag, 18.22 Uhr: Seltsamer Weise gibt es vom Freitag kaum Fotos. Das war auch mein Messetiefpunkt. Den Freitag habe ich überwiegend damit verbracht, Besuchern minanthrope Flüche den Gang hinterher zu schreien und Unmengen von billigen Energie-Drinks in mich reinzuschütten. Weiß nicht, ob es einen wissenschaftlich belegbaren Kausalzusammenhang zwischen Taurin und schlechter Laune gibt, es wurde jedenfalls nicht besser. Willensschwach verkauften wir uns schließlich an den Mainstream und machten, was alle machten: Wir blieben bis 18.30 Uhr für den Publikumsverkehr ansprechbar. Und wer kommt da noch ums Eck? Paul Bokowski. So, so, jetzt also Goldmann.

DSCN1472Freitag, 20.36 Uhr: Toll. Passt ja prima zu meiner heutigen Laune. Letzten Messebus zum Auto verpasst, also bis zum Rebstockbad gelatscht. Zum Glück ausreichend Energy-Drinks intus. So ist das im Leben: Man versteht meist erst später, für was es gut gewesen sein wird. Wenigstens dumm angequatscht wird man da draußen nicht, da ist nämlich keine Menschenseele weit und breit. Nur Hasen.

DSCN1476 DSCN1484Freitag, 20.50 Uhr: I’m walking … laaaangweilig … these boots are made for walking … laaaaangweilig …

 

DSCN1491Samstag, 11.03 Uhr: Steve Blame beginnt mit seiner Lesung auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage. Na ja, eigentlich hat er gar nicht gelesen, sondern erzählt.  Und zwar von seiner Theorie der emotionalen Vaseline. Dazu hat er exemplarisch aus den Leben einiger Popstars erzählt, wie Tina Turner.

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DSCN1508Aber auch aus seinem Leben hat er erzählt. Und natürlich von den Parallelen, die er bei sich und diversen Musikern entdeckt hat und wie das seiner Meinung nach zusammenhängt, das mit den Traumata und dem kreativen Output.

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DSCN1522Samstag, 11.42 Uhr: Steve trinkt noch einen Kaffee im Stand und unterhält sich mit ein paar Fans, bevor er auch schon wieder weitereilt.

DSCN1524Samstag, 12.36 Uhr: Stefan entwickelt das Konzept des Sekundenschlafs, inspiriert durch die teils äußerst geistreichen Wortfetzen, die von der Leseinsel zu uns herüber getragen werden.

DSCN1527Samstag, 14.01 Uhr: Simona hat soeben das großartige Carl Weissner-Buch bei Milena erstanden (als Literaturbloggerin schreibt sie darüber) und kommt gleich rüber, um es mir zu zeigen.

DSCN1530Samstag, 15.33 Uhr: Wer die „Kreisklassenhölle“ gelesen hat und sich daran erinnert (die Heidegger-Passage), wird dieses Foto genauso lustig finden wie ich 🙂

DSCN1534Samstag, 16.03 Uhr: Ich vermute, es ist dem Messewahnsinn geschuldet, dass sich Stefan Gaffory nach einigen Stunden auf dem Gelände einem eigenartigen Selbstexperiment unterzog: Einhorn-Elfen-Plörre ohne Zusatzstoffe. Dieses Getränk deckt 100% Ihres Tagesbedarfs an Scheiße ab.

DSCN1536Samstag, 16.09 Uhr: Stefan bezieht Dirk Bernemann in das Experiment ein, der bereits nach wenigen Schlucken unter erheblichen Folgeschäden leidet.

DSCN1543Samstag, 18.42 Uhr: Chill out im ausgelagerten Besprechungszimmer (der Stand gegenüber, der nicht bezogen worden war). Danach dann eine schier endlose Odyssee der hier zu sehenden Truppe: Wieder den letzten Messebus verpasst, per pedes zum Rebstockbad, Bushaltestellenkonzept nicht kapiert und ewig im Kalten auf die 50 gewartet, an der Messe umgestiegen in die U4 bis FFM HBF, dort dann in die S6 bis zur Galluswarte und zu Fuß zum Knobbe. Als entschädigung dort einer sehr schönen Lesung von Thomas Meinecke beigewohnt. Den Rückweg dann direkt zu Fuß bis zur Messe angetreten – das hat dann nur neun Minuten gedauert. Liebes Messetagebuch, hätte ich an dem Tag Kilometergeld bekommen, ich hätte locker die Messerechnung davon bezahlen können.

DSCN1545Samstag, irgendwann gegen Mitternacht: I’m walking … laaaaangweilig …

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… aber so’n Nachtspaziergang hat ja auch was für sich und immerhin habe ich Asyl bei den Unsichtbaren gefunden und musste nicht nach Mainz zurück.DSCN1489Samstag, weit nach Mitternacht: … wobei ich mir nicht so sicher bin, ob ich in Mainz nicht besser geschlafen hätte als in einem saukalten Wohnwagen mit schnarchenden Typen. Aber hey, ich will jetzt auch nicht undankbar wirken. Nach Mainz wär ich sicher länger gelaufen.

DSCN1549Sonntag, 8.40 Uhr: Bisschen spät dran auf dem Weg zurück zur Messe. Seltsame Gegend da beim Rebstockbad – selbst tagsüber eine Geisterstadt.

DSCN1551Früher war das wohl mal ein Zeppelinlandeplatz, wird mir später am Tag George Koehler erklären. Heute landen da nur noch UFOs und Verleger.

DSCN1554Sonntag, 9.02 Uhr: Seltsam, wo ist diese Masse, die uns kreischend die Bücher aus den Händen reißen wird?

DSCN1563Sonntag, 14.26 Uhr: Ganz ehrlich, das hab ich nicht konstruiert. Ich hab nur das Plakat aufgehängt. Und im Laufe des Tages ist der Mülleimer in diese Ecke gewandert und hat sich gefüllt. Und schließlich hat ein Passant seinen Luftbalon, den er offensichtlich nicht vor sich hertragen wollte, dort entsorgt. Das hat mich kurzfristig aus meinem Mittagstief gerissen und zum Lachen gebracht. Wohingegen ich es bemerkenswert finde, dass es tatsächlich ein Motiv gibt, das sonst so heiter daher kommende Luftballons bierernst wirken lässt.

DSCN1565Sonntag, 16.04 Uhr: Noch ein Überaschungsbesuch! Johnnnnnnny! Wie geil ist das denn?

DSCN1568Sonntag, 16.24 Uhr: George Koehler („Poems You See Before You Die“) ist soeben Fan von Michael Geißler geworden.

DSCN1572Sonntag, 16.47 Uhr: Stefan und Bernadette. Schön, dass auf der Zielgeraden noch so viele vorbei kommen und es kein ödes Warten auf das Ende ist. Aber natürlich gibt es dazwischen auch geistige Durststrecken und selbstredend extrem dämliche Besucherfragen. Liebes Messetagebuch, du weißt ja, dass ich Menschheit in den allermeisten Fällen für nicht rettbar erachte. Die Nichtexistenz einer „Schwarmintelligenz“ wurde innerhalb dieser fünf Tage auf jeden Fall hinlänglich erbracht. Dafür hatte ich eine tolle Dienstleistungsidee für die nächste Messe: Ich verteile kostenlos ehrliche Meinungen. Beispiele? „Entschuldigung, aber dieses Oberteil und dieser Körper – das geht echt gar nicht!“ Oder: „Wenn sie noch einmal hysterisch schreien, dass Ihr Kind nicht so hysterisch schreien soll, schrei ICH mal hysterisch – und das werden Sie sicher nicht wollen!“ Oder: „Auf Grund dieser Frage möchte ich in Zweifel ziehen, dass Sie auf einer Buchmesse richtig sind.“ Oder: „Nein, ich glaube kaum, dass ihr Roman in unser Verlagskonzept passt, zumindest nicht, wenn sich der Rest wie Ihr Exposé liest. Das würde noch nicht mal ein Druckkostenzuschussverlag drucken.“ Oder: „Wenn Sie das hier wirklich für verrückte Bücher halten, muss Ihr Leben echt scheiße langweilig sein.“ Allerding hat mich die Vergangenheit ja gelehrt: Die meisten Ideen, die ich hab, sind seltsamerweise nicht markttauglich. Die Menschheit ist einfach noch nicht bereit für meine Konzepte.

DSCN1578Sonntag, 17.30 Uhr: Herr Köglowitz fängt pünktlich zum Schlussgong mit dem Standabriss an und verlässt dann fluchtartig das Gelände.

DSCN1580Sonntag, 18.09 Uhr: Ich hingegen brauch mal wieder ewig, bis ich meine tatsächlich nicht mehr als sieben Sachen zusammengepackt habe. Vorallem die blöden Kabel wieder aus den Schächten zu bekommen und die Lampen abzugaffern – boah, nee, das hätt ich am End echt nicht gebraucht. Aber zum Glück waren George, Eva & Eva da und haben packen, schieben und schleppen geholfen. Sonst wär ich jetzt wahrscheinlich immer noch nicht fertig.

DSCN1582Sonntag, 18.29 Uhr: Und so sieht so ein Messestandinhalt dann fachgerecht verpackt aus.

DSCN1588Na ja, kann man ja vielleicht noch irgendwas draus bauen. Eigenet sich prima als Brett vorm Kopf.

DSCN1589Sonntag, 18.47 Uhr: Noch eine letzte Kippe, noch mal kurz verschnaufen, bevor wir uns und die ganzen Bücher zum Auto schleppen, während um uns herum in unglaublichem Tempo die ganze Messe eingerissen wird.

DSCN1593Tschö! Auf ein Wiedersehen! Es war wie immer sehr, sehr schön!

Mainzer Minipressen-Messe 2013

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IMG_5228Für die tote Taube vor der Halle konnten wir wirklich nichts. Für alles andere wahrscheinlich schon.

IMG_5233Alex Boerger macht vor der Lesung im Peng schnell noch ein paar Videos mit Pablo.

IMG_5237Pablo sollte öfter in Einkaufswagen sitzen – ich finde, das steht ihm.

IMG_5243Lesung im Peng: Pablo, Eva, Simona, Andrea, Matthias, August. Und die zwei anschließend häufig zitierten Sätze: „Was war das denn für eine Psychiatrie-Performance?“ und: „Es wird Gonzo-Kinder geben.“

IMG_5277Es ist nämlich so: Die zwei neuen besten Freunde Pablo und Andrea werden gemeinsam einen Monat in Marokko verbringen, um sich im dortigen Exil ihren schriftstellerischen Ambitionen hinzugeben. Ich werde ihnen Helmkameras mitgeben und ein Marokko-Stream auf der Homepage sei euch hiermit versprochen. Das konzentrierte Arbeiten der beiden will ich euch schließlich nicht vorenthalten.

IMG_5285Fragt am besten einfach nicht, was das hier mit Andrea und Patrick soll. Im Grunde lässt das Foto ohnehin keine Fragen offen.

IMG_5287Frau Mohr signiert.

IMG_5296Dann ratet halt mal, wer hier grade was denkt.

IMG_5300Me. Ja. Das hätte ich an diesem Morgen so genau nicht zu definieren gewusst.

IMG_5303Pablo simuliert mal wieder Arbeiten am Messestand. Das kennen wir doch noch aus Leipzig.

IMG_5304Alle haben sich dann doch nicht abschrecken lassen. Sich unserem Stand zu nähern war reine Einstellungsfrage.

IMG_5307Mal wieder alle übereifrig am Stand – ?

IMG_5308Mal wieder alle übereifrig am Stand – !

IMG_5310Völlig für die Füße war Mainz dann doch nicht für die Schweizer. Patrick zum Beispiel lernte Neinsagen.

IMG_5313Hilft wahrscheinlich nicht nur bei Kater nicht: Spinat-Waldmeister-Bonbons.

IMG_5314Pablo im Bukafski. Hintendran: Martin und Jochen und irgendwer, der gegen Ende noch Widmungen verlesen haben wollte. Ab da wurde es langsam undurchsichtig.

IMG_5323Letztes Foto auf dem es auch den nicht im Bild zu sehenden noch gut geht.

IMG_5343Der Morgen danach. Ich bin mal wieder völlig Pablos Meinung.

IMG_5346Letzte Besucher, während per Lautsprecher durchgesagt wird, dass die am Rhein geparkten Autos noch stehen. Welches Hochwasser überhaupt?

IMG_5347Alles eine Frage von genug Kaffee. War eine schöne 22. Mainzer Minipressen-Messe mit den Verlagen Der Kollaboratör, Der Gesunde MenschenVersand und Das Fünfte Tier. Also ich bin jetzt Schweiz-Fan! Danke Jürgen Kipp. Und auch mit der Hallen-Lösung kann man sich irgendwie anfreunden.

Leipziger Buchmesse 2013 – Das Fototagebuch

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Fast schon eine liebgewonnene Tradition: Der rückblickende Bilderrausch zur Leipziger Buchmesse. Ebenfalls liebgewonnene Tradition: Dieses Spektakel in den heiligen vier Wänden des Unsichtbar Verlags zu zelebrieren. Ingwertee am Mann? Beamer läuft? Zimmer is abgedunkelt? Alle von der Kippenpause zurück? Kanns losgehen? Achtung im Wohnzimmer, noch zehn. Und bitte!

IMG_4109Ankunft an der Messe. Übertrieben idyllisch.

IMG_4110Während alle anderen fertig mit dem Aufbau das Gelände verlassen, schlagen Unsichtbar und gONZo auch endlich auf.

IMG_4114Sorry, fand ich halt hübsch.

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Schöne inhaltliche Brücke: Nach zwei Monaten ElectriCity nun Leipziger Messe. (Irgendwie muss ich neuerdings bei Pylonen immer an Kraftwerk denken.)

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Hätte irgendwer ja auch vorher mal dazu sagen können, dass das so leicht nich is, übergangslos Mustertapete an die Wände zu kleben. Zumal, wenn die Zeit so knapp is und man, merde, wie heißt das Wort?, Tapetenmesser hat, die Löffeln in Dingen Schnittpräzision echt Konkurrenz machen. Da hätten wir mal lieber alles schwarz abgehängt. Welcher Trottel wollte stattdessen lieber Tapete haben? (Welcher andere Trottel hat sich dazu überreden lassen?)

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Aber Herr Köglowitz wäre nicht Herr Köglowitz, wenn wir das nicht doch noch rechtzeitig hinbekommen hätten.

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Passt doch. (Komisch, bei Ventil sieht das immer total gut aus.)

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Der nächste Morgen. Vorsichtiger Blick aus Bunker 1, ob die Bären große Verwüstungen hinterlassen haben. Aber auch hier wusste Kollege Köglowitz Rat: Solange man die Tapete auf links dreht, können einem die Bären nichts anhaben. Und so haben wir auch das gut überstanden. Zumindest Bären waren es keine, die uns zum Verhängnis wurden. Der saukalte Boden und die maximal als laukalte morgendliche Dusche beschreibbare Berieselungsanlage sowie die sporadisch anspringenden Heizlüfter, die mich des Nachts stets von startenden Flugzeugen haben träumen lassen, hätte ich gelegentlich gerne gegen Bären getauscht.

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Man ist ja nie bereit, aber irgendwann kommen sie eben trotzdem. Na dann mal  los.

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Super Intro: Erstmal einen Sekt mit Tom Bresemann – und Peter, der sich aber auf das Einschänken beschränkte.

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Ines & Barbara.

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Ach nee, guck an, Mainzer in Leipzig.

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Spontan das richtige Buch zur aktuellen Lebenssituation gefunden, das die nette Interessentin selbstverständlich nicht gekauft hat. Darf man ja auch gar nicht. Und wenn uns eins ganz wichtig ist, dann ist das regelkonformes Verhalten.

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Die Kollegen am Stand gegenüber sehen schon nach wenigen Stunden Messe so aus, als hätten sie mehrere Wochen dieses Events hinter sich.

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Für jeden das richtige dabei.

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Coole Tasche. Geile Bücher für geile Leser. gONZo-Leser erkennt man eben an ihrem guten Geschmack.

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Abendlicher Stau auf dem Weg ins Auenland. Außer an dem Abend, an dem ich nicht im Auto saß. Erzählt man sich.

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Voll die Stimmung in Bunker 1. Aber im Gegensatz zum nächsten Morgen kann Pablo da noch eigenständig sitzen, ohne sich festzuhalten.

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Nette Runde. Schön, mit Roger vom Nachtschattenverlag und Ines. Man sollte mehr kollaborieren. Sehr richtig!

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Noch mehr (Ex-)Mainzer! Alle Jahre wieder – gibt es diese Mainzer, die man in Mainz nie trifft, aber immer auf der Messe in Leipzig. Noch so ne Tradition. Traditionsreicher Verlag, dieser gONZoverlag.

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Spontane Lyrikperformancefixierung. Großes DANKE an Peter.

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Aber nicht alle Fotos sind so total bescheuert gestellt und es ging auch mal so richtig dolle tiefsinnig am Stand zu. Vor allem, als die Beatpoeten aufschlugen.

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Sehen selbst vor den krautigsten Büchern gut aus: Die Beatpoeten. Schöne Menschen entstellt eben nix. Nicht mal gONZo-Bücher.

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Sagte ich schon, dass es eine harte Nacht für Pablo war?

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Fragt mich jetzt bitte bloß nicht, was Nadja und Pablo da völlig Entgrenztes tun. Mit mir hat’s schon mal nichts zu tun.

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Ähm, bitte was?!? „Rückblick auf den Feminismus“? Is der auch schon wieder rum? Aus diskussionsvermeidenen Gründen hektisch als beendet erklärt? Ich krieg aber auch echt gar nix mehr mit, seit ich in Düsseldorf bin.

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Nach einer denkwürdigen Taxifahrt mit Tell-Laura-I-Love-Her-Beschallung, die alles andere als deeskalierend auf mich wirkte, zunächst in der falschen Lesung gestrandet und zwei obskuren Damen beim Unisonolesen von Schneckensexphantasien zugehört. Mich derweil gefragt, wie ich Pablo, der unbedingt zu dieser Veranstaltung wollte, erklären kann, dass ich vielleicht doch der falsche Verlag bin und die Durchführbarkeit meiner diversen Fluchtideen auf ihre Durchführbarkeit überprüft, bis er mich verwundert anschaute und sagte, dass er glaube, dass wir hier falsch seien. Große Erleichterung meinerseits. Dann in einer Lesung von Klaus Theweleit vorbeigeschneit (Kommentar der Dame an der Lesung: „Sie können da nicht rein. Da liest grade jemand.“ Hat sich das schon rumgesprochen, dass man Angehörige des gONZoverlags besser nicht zu fremden Autoren lässt?) – immer gerne, war aber immer noch nicht das, was wir suchten. (Stefan Gaffory hätte einen Höllenspaß mit den Schnecken-Ladies gehabt.) Schließlich dann aber doch noch beim Wolfgang Frömberg, Anselm Neft und Daniel Ketteler angekommen. Wahnsinn in der Gesellschaft oder so.

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Während Pablo wegen mangelnden Urinalen mit Genervtsein und Anselm kleinteilig mit dem Beschreiben einer Handamputation beschäftigt war, tat es einen übertrieben theatralisch lauten Schlag und der nette Zuhörer neben mir wurde binnen Sekunden zum leichenblassen Nichtmehrzuhörer vor meinen Füßen auf der Holztribüne (Aufmerksamkeitsjunkie!). Sein Bewusstsein ward allerdings mit vereinten Kräften wiedergefunden. Leider weiß ich dadurch allerdings nicht, wie das mit der Amputation ausging.

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Schon wieder ein Morgen danach. Die zwei vorne im Auto ärgern sich, dass sie kein Ritalin für Andy und mich dabei haben, Andy nimmt einen tiefen Schluck aus meiner Wasserflasche und behauptet ernsthaft geglaubt zu haben, es handele sich um Wasser und Pablo glaubt aus der Sache rauszukommen, indem er angestrengt so tut, als würde er die Bild-Zeitung lesen.

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Vier Ausstellerausweise, fünf Personen, ein Problem: Da musste Andy eben mal kurz so tun, als sei er eine gelangweilte Jacke. Man nahm ihm die Rolle bedenkenlos ab.

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Als er dann wieder er selbst sein durfte, hat er so Schriftstellerzeugs gemacht wie Büchersignieren. Ganz normaler Tag im Büro halt.

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Wir waren offensichtlich nicht die einzigen, denen die Messeluft nicht so gut bekam. Schade, dass dieses Foto keinen Ton beinhaltet. Ich musste leider sehr laut lachen.

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Zum Runterkommen hab ich dann erstmal ein Schneemännchen gebaut. Konnte aber keine Augen finden und gab dann auf. Außerdem wollte keiner mitmachen.

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Frau als Gebüsch. Ich sagte es bereits: Messe bekommt nicht jedem.

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Matthias Bröckers & Ulrich Holbein (von links nach rechts).

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Leser, der sich spontan als Rezensent entpuppte.

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Der Menschel again, diesmal mit politischem Anstrich.

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Kommt schon, was fehlt in diesem Bild? Ihr dürft die Fotos der letzten Jahre zur Hilfe nehmen. (Antwort: Andrea Mohr.)

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Die Beatpoeten luden uns grandioser Weise ein, Pablos „Südwestwärts 1&2“ in einer gemeinschaftlichen Co-Agitation zu präsentieren. Und zwar im Schlechten Versteck, wo wir ja auch im letzten Jahr schon waren (aus Gründen, die ich nicht verstanden habe, durften wir wiederkommen). Während wir also auf die Herren Beatpoeten warteten, Miss Gonzo messetot und schlecht gelaunt war, lauschte Pablo einem Exkurs von Phillip über Absinthpfeifen und Meister Lampe. Das Absinth-Trinken hab dann ich übernommen. Irgendwer muss ja auch die Drecksarbeit übernehmen.

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Geht halt ma ins Schlechte Versteck und probierts aus.

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Fasst den Abend eigentlich ganz gut zusammen.

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Pablo, der geilerweise von Costa untermalt wurde. Also, ich fands grandios.

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Und die Beatpoeten sind sowieso und überhaupt und immer grandios. Selbst, wenn man vorher schlechte Laune und nachher nen Absinth-Rausch hat. Oder grade dann?

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Und was lernen wir daraus? Wenn Christian Ritter auf der Leseinsel liest, kommt man danach eben mal ne Stunde nicht in den eigenen Stand rein. Wäre aber besser gewesen, das wäre so geblieben, denn als ich wieder reinkonnte, empfing mich eine klassische Versuch-Auf-Jeden-Fall-,-Ihr-Keine-Zu-Scheuern-Situation. Frau, die sich sagen ließ, dass das in ihren Händen „Lyrik“ sei, fragte: „Ah, Lyrik. Ja, haben Sie denn auch Gedichte?“ Miss Gonzo: „Da haben Sie aber Glück, außer Lyrik haben wir nämlich tatsächlich auch Gedichte!“, entwendet ihr daraufhin Hübsch und drückt ihr Frömmig in die Hand. „Wissen Sie, ich hab ja schonmal Gedichte gekauft. Das war aber dieser andere Autor, also nicht der Frömmig.“ Is scho recht, der andere der zwei deutschen Gedichtdichter.

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Am letzten Messetag hatte auch Herr Köglowitz mal die legendenbildende Idee, ein Foto zu machen. Diese exotische Idee lässt sich sicher ziemlich teuer verkaufen.

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Felix vom Landboten – Büchertausch zum Messeende.

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Irgendwer kommt doch immer um fünf vor zwölf. Schön, wenn es ausgerechnet Andreas Weber ist. Was es an dem Tag zu lachen gab, weiß ich allerdings wirklich nicht.

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Die bisherigen Bilder lassen es zwar nicht vermuten, aber es gab tatsächlich auch noch andere Verlage auf der Messe und die Nachbarschaft war extrem nett: Neben den direkten Nachbarn Salis und Milena waren noch Ventil, Orangepress, die Verbrecher und viele andere Tolle drumherum.

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You remember: Schon mehrfach hier aufgetaucht. Peter, langsam ebenfalls selbst durch Kaffee nicht mehr zu retten.

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Abbau. Erst von Miss Gonozo, dann des Standes.

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Runter geht dann irgendwie schneller als drauf. Und als nach dem finalen Gong alle klatschen und jubeln, fühlt es sich im Kopf tatsächlich so an, als sei ein Flugzeug gelandet. (Vielleicht sollte man das öfter mal machen. Zum Beispiel nach geglückter Handamputation im Aufwachraum dem Chefarzt applaudieren. Sorry, ich merk grade selbst, dass der Witz ins Leere zu laufen droht. Dabei wollte ich doch nur eine innergeschichtliche Verbindung zu bereits Gelesenem schaffen.)

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Fade out.

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Letzter Gang Richtung Haupthalle.

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Verzweifelte geheime Botschaften auf dem Weg nach draußen. Hatte leider keinen Edding zur Hand, um darunter zu schreiben: „Aber wir kommen doch wieder!“

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Und so endet mal wieder alles, wie es begann: Übertrieben idyllisch. Abgang Miss Gonzo. „Und dann kam ein langer, harter Winter.“ „Und alles andere ist Geschichte.“

Foto-Lovestory Frankfurter Buchmesse 2012

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„In bunten Bildern wenig Klarheit | Viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit […]“ (J.W. Goethe, Faust I)

Die erste Frankfurter Buchmesse mit einem Stand des gONZoverlags! Und natürlich gibt es von Miss Gonzo mal wieder ein unverbindliches Fotoprotokoll, das ein paar Eindrücke des nicht in Worte fassbaren Spektakels vermitteln soll. Ungephotoshopt und doch ohne Anspruch auf Wahrheitsgehalt.

 

Aufbau am Dienstag, den 09. Oktober 2012. Irgendein Horst hat alle Regale geklaut, die jetzt erstmal wieder müßig zurück geklaut werden müssen und auch für die Beleuchtung ist erstmal langes Schlangestehen bei einer Firma mit dem schrecklich pseudoinnovativen Namen „Die Lösungsmacher“ angesagt. Aber Herr Köglowitz, der seine Nerven seit Jahren an drei Kindern stählt, verhindert schließlich doch eskalative Ausschreitungen der Miss Gonzo, noch bevor alles angefangen hat und schließlich wird doch alles gut. Zumindest für den Moment. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser schöner Gang C in der Halle 4.1, die angekündigter Weise als „State of the Arts“ gelabelt wurde: mit Tageslichtgedöns, verbesserter Raumluft und besonders blauen Teppichen. Oder so ähnlich. Na, wenn’s der Wahrheitsfindung dient.

 

 

 

 

 

 

 

 

Such mal am ersten Messetag in Frankfurt in Bahnhofsnähe ’nen Copyshop. Und die sympathischen AnwohnerINNEN, die rauchend aus den Fenstern lehnen, sind zwar äußerst kontaktfreudig, allerdings nicht sonderlich ortskundig.

 

 

 

 

 

 

Irgendwann dann doch auf der Messe angekommen und verzweifelt festgestellt, dass dort in meiner Abwesenheit total der Bär steppte. Ein Feuerwerk der guten Laune. Die Kollegen vom Unsichtbar Verlag (Andreas & Nadja), waren schon ganz erschöpft von den sich an diesem Morgen überschlagenden Ereignissen.

 

 

 

 

 

 

Daniel Prohart, Illustrator des Katzenkönigs, läuft zu seiner Illustrationsstunde am Stand auf.

 

 

 

 

 

 

Morgens um halb neun in Deutschland. Eine (wie ich schätze) Japanierin fragt mich mit großen Augen, ob in diesem Haus wirklich sooo viele Menschen leben. Ich bin leicht verwirrt, beschließe aber dennoch meinen Weg in die Halle fortzusetzen. Die junge Frau habe ich nie wieder gesehen.

 

 

 

 

 

 

Andrea Mohr schlägt auf der Messe auf. Nachdem sie ca. zwei S-Bahnen verpasst hatte, war ich geneigt gewesen, entweder selbst die Leseinsel der jungen Verlage zu stürmen und nackt aus „Madame Chérie“ zu lesen oder einen glühenden Vortrag über die Überbewertung von Autorenlesungen zu halten. Dies beides blieb mir erspart. Manch anderes hingegen nicht.

 

 

 

 

 

 

Na dann mal ab auf die Leseinsel, Frau Mohr!

 

 

 

 

 

 

 

 

Letztes vorbereitendes Ordnungsschaffen für die Lesung…

 

 

 

 

 

 

Die Hüllen fallen, die Laune steigt und selbst durch die verbesserte Raumluft ist bislang keine nennenswerte Atmungserleichterung zu verzeichnen.

 

 

 

 

 

 

Auflockerung der Lesung durch fröhliches Plaudern mit dem interessierten Publikum.

 

 

 

 

 

 

Später am Tage trudelt dann auch Howard Marks ein, den ich leider ein bisschen warten lassen musste, weil ich das blöde Tor Süd nicht gefunden habe. Aber zum einen gibt es zum Glück nur vier Himmelsrichtungen und zum anderen bin ich ja auch Verleger und kein Pfadfinder.

 

 

 

 

 

 

Erste Autogramme.

 

 

 

 

 

 

Und auch Andrea ist zurück von ihrer Odyssee über die Messe. (Schicken Sie niemals Andrea Mohr oder Stefan Gaffory oder noch schlimmer: beide zusammen alleine über eine Messe, und sei es auch nur zur 50 Meter entfernten Toilette – es sei denn, Sie möchten Sie unwiederbringlich verlieren.)

 

 

 

 

 

 

Und dann irgendwie doch froh, als die schnarrende Stimme über Lautsprecher sagt: Sehr geehrte Damen und Herren, in wenigen Minuten schließt die Frankfurter Buchmesse…“. Kippen raus und Wein auf, durchzählen, wer den heutigen Tag alles überlebt hat und mit dem Kopf ein bisscehn an den Messestand schlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Thank God, it’s Friday! Mein Persönlicher Messetieftag, warum auch immer. Dabei war alles recht ruhig und nett, Daniel hat wieder illustriert. Ein angenehmer Zeitgenosse, der auch noch was auf dem Kasten hat. Bei dieser Gelegenheit von Herrn Köglowitz erklärt bekommen, was Crosspromotion sein soll. Aha.

 

 

 

 

 

 

Immer noch Daniel beim Zeichnen.

 

 

 

 

 

 

Samstag. Besuchertag. Und Signierstunde mit Howard Marks bei uns am Stand.

 

 

 

 

 

 

Howard hat echt ein Händchen für seine Fans. Always very charming!

 

 

 

 

 

 

Dümmste Frage während der Signierstunde: „Ist das der echte Mr. Nice?“ Nein Alter, ich hab einfach irgendwen auf der Straße aufgelesen, der ihm ähnlich sah und dessen Englisch so schlecht klang, dass man es für Walisisch hätte halten können. Im Anschluss signiert Mick Jagger, dazu muss sich der Typ hier aber kurz was anderes anziehen.

 

 

 

 

 

 

Erstaundlich, was die Fans alles zum Signieren dabei hatten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischendrin kam ein netter Herr vom Buchmarkt vorbei und poste mit dem Katzenkönig – allerdings hab ich in dem ganzen Trubel mit Howard im Rücken nicht ganz verstanden, wieso er Katzenohren trug und was eigentlich die Frage war. Schien aber sympathisch verrückt zu sein.

 

 

 

 

 

 

Hatte natürlich zu wenige Signierkarten dabei. Mit so vielen hatte ich auf der Messe dann doch nicht gerechnet.

 

 

 

 

 

 

Ja, und auch ich war da. Nach dem Signieren mit Howard eine ganze Weile im Parkhaus gestanden und über dies und das gequatscht. Über Bücher, den Umgang mit Fans, das Festgelgtsein auf ein bestimmtes Image, seinen Krimi, die Kommerzialisierung des Undergrounds undundund. Eines der angenehmsten Gespräche auf der Messe. Wobei man den Knoten im Hirn erst mal lösen muss, von Howard als unverbesserlichem Philanthropen selbst für (messebedingte) Ausbrüche schreiender Misanthopie Verständnis zu ernten. Da sagt er dann ernsthaft im gößten Geschubse und Geschiebe und Gedränge, das mich zum Ausrasten bringt, mit seiner tiefen, hypnotischen Stimme, mit der er vermutlich sogar Staubsauger verkaufen könnte: „Du musst eben Geduld mit ihnen haben.“ Ich denk mal drüber nach.

 

 

 

 

 

 

Juchuuuuuu! Josef war da! Das hat mich echt gefreut. Und im Hintergrund: Stefan Gaffory. Das hat mich natürlich auch gefreut, aber das wusste ich ja vorher.

 

 

 

 

 

 

Showtime im ZOOM in der Brönnestraße in FFM. Howard als Inro erstmal solo über die Kulturgeschichte des Rauchens und darüber, was man sich alles verbieten lassen muss.

 

 

 

 

 

 

Und dann geht die eigentliche Show los: Pit, Robert, Mary-Anne und andere Musiker begleiten Howard auf der Bühne. It’s only Rock’n’Roll – but I like it!

 

 

 

 

 

 

Im Hintergrund geile Visuals. Nur leider hätten gerne ein paar mehr Leute da sein dürfen.

 

 

 

 

 

 

Man hat schon den Eindruck, dass er sich auch ind er Rolle des Sängers gefällt. Man kann ja auch mal was anderes anderes machen, nicht wahr?

 

 

 

 

 

 

Last Song for tonight…

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nach der Show von Howard noch nebenan im Cave Stefan, Nadja und Dirk aufgegabelt. Doch nix anderes zum Pennen gefunden und schließlioch mit viel zu vielen Menschen in viel zu wenigen Wohnwagen geschlafen – und doch fast erfroren. Schlimmer als das aber die Tatsache, dass nach wenigen Stunden Schlaf ersthaft Herr Köglowitz anfängt, Kaffee und Eier zu machen und zu frühstücken! Zu Weihnachten bekommt er von mir einen Gartenzwergwohnwagensalzstreuer. So könnt ich nicht sein!

 

 

 

 

 

 

Es ist mir bis heute nicht klar, wie wir das geschafft haben, aber irgendwie saß Stefan Gaffory dann doch am Sonntag um 10.00 Uhr auf der Leseinsel der jungen Verlage – und las, während durch meinen Kopf eine Blaskapelle stampfte und Samba de Janeiro spielte.

 

 

 

 

 

 

Ein kleines Mädchen, das sich unters Publikum mischte, sah zwar am Ende so aus, als hätte sie mehr Fragen als Antworten in dieser Stunde erhalten, blieb aber tapfer bis zum Schluss. Gute Schule für’s Leben, würd ich sagen.

 

 

 

 

 

 

Hab ja selbst die „Kreisklassenhölle“ lange nicht mehr gelesen und drum über einige Stellen gut gelacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber irgendwie war ich dann doch froh, als alles rum war. Der Abbau war noch eine totale Katastrophe mit viel im Regen stehen und mit einem brüllenden, völlig überforderten Polizisten, dem fast die Halsschlagader geplatz wäre und Bussen, die nur noch in eine Richtung fuhren und einem alten, hessischen Opa, der keine Ahnung von nichts hatte, mir aber unbedingt die Welt erklären musste und mich freundlicher Weise darauf hinwies, dass es Unsinn sei, jetzt auf die Messe zu wollen, da sei ich zu spät, die jetzt nämlich rum. Aber das ist eine andere, lange Geschichte, die mich auf den letzten fünf Metern noch mal extrem viele Nerven gekostet hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und so endet auch dieses Kapitel in den Annalen der Geschichte des gONZoverlages. Und das schlechteste Kapitel war es nicht. Es hat mich riesig gefreut, viele, viele liebe Menschen mal wieder gesehen zu haben. Ob nun Stefan Gaffory und Daniel Prohart, Marcus Roloff, Michael Broellochs (danke!) & die Camelots im weitesten Sinne, Howard, Cordula, Fadja, Andrea, auch Kersten Flenter mal wieder getroffen zu haben, hat mich riesig gefreut, Jörg Sundermeier (auch wenn ich gar nicht dazu kam, mich mal länger mit ihm zu unterhalten), mit Werner Pieper war’s wie immer sehr anregend und inspirierend, auch Marcus van der Kolk, wenn auch kurz, gesehn zu haben, hat mich gefreut, Dirk Bernemann ist natürlich auch immer ein angenehmer Zeitgenosse, Nadja, die grade ihr Volo beim Unsichtbar Verlag macht, besser kennengelernt zu haben, war mir ebenfalls ein Vergnügen und mal wieder einen Stand mit Herrn Köglowitz geteilt zu haben selbstredend sowieso („Das Auge bleibt immer am Chaos hängen“ – ???). Und all die neu kennengelernten wie Ines und Eva oder Sinisha und all die anderen netten Nachbarständler: Es war mir ein Fest. Danke für diese bunten und verrückten Tage!

Leipziger Buchmesse 2012

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Natürlich hat Miss Gonzo das Spektakel mal wieder in nicht repräsentativen Schnappschüssen dokumentiert. Die zweite Leipziger Buchmesse des Gonzoverlags. Und diesmal nicht 4qm mit drei Verlagen. Sondern 10qm mit zwei Verlagen. Und vor allem: NICHT IN DER MANGA-HALLE! Nein, vielmehr in unmittelbarer Nachbarschaft des Ventil Verlags, von Milena, den Verbrechern – und wandlos verbunden mit dem werten Unsichtbar Verlag. Ein wahres Fest!
Vielen Dank auch an Dominik, Sarah, Juli & Sandra, dass wir bei euch schlafen durften! War super bei euch! Sorry Krümel (die – na ja, sagen wir mal so: vor unserer Ankunft war es eine Katze)!

Endlich – nach ersten Highligths: vergessene Jacke und Orientierungsschwierigkeiten an der ersten Raststätte –  angekommen, Stand steht und ist befüllt, mitgefahrene Mainzer Buchwissenschaftlerin abgesetzt, erstes Kilo Gummibärchen verdrückt. Letzte Planungen für den erten Messetag…

Schnell noch letzte Vorbereitungen, bevor’s los geht.

Andrea & Josef, offenkundig froh, den ersten Tag überlebt zu haben.

Sieht beinah friedlich aus. Zumindest vor der Linse. Aber der Wahnsinn steht schon in der Startlöchern.

Lesung am ersten Abend im Schlechten Versteck: Stefan Gaffory & Alex Gräbeldinger lesen presented by gONZo. Miss Gonzo bekommt ein sehr abgewetztes Handtuch geschenkt und wir werden ernsthaft eingeladen, im kommenden Jahr wieder hier zu lesen. So schlimm können wir also nicht gewesen sein. Obskure Taxiheimfahrt.

Stefan im schlechten Versteck.

Alex im schlechten Versteck.

Tag zwei, schwerer schon, aber alle noch bester Dinge.

Leute halt.

Dann Andy Strauß und die anderen Unsichtbaren immer so: Leseinsel!

Was zur Folge hatte, dass der Stand dann halt mal ne Stunde so aussah.

Olé, die Gonzos! Formiert euch! Fledermauslandalarm.

Versuch eines Familienfotos. Etwa der fünfte Versuch. Das einzige dieser Fotoreihe, auf dem alle nicht total bescheuert gucken.
Von rechts nach links: Daniel Prohart (Illustrator von „Der Katzenkönig“), Stefan Gaffory (Autor von „Kreisklassenhölle“ & Autor von „Der Katzenkönig“, in „Fickt Euch alle“ vertreten), Andrea Mohr (Autorin von „Cherie“, demnächst im gONZoverlag, in „Fickt Euch alle“ vertreten), Susann Klossek (demnächst gONZoverlag-Autorin, in „Fickt Euch alle“ vertreten), Alex Gräbeldinger ( in „Fickt Euch alle“ vertreten).

Jenny. Cool, dass du dabei warst!

Chris, Ida und – Mist, wie hieß der Kumpel von Andy Strauß noch?

Tom Bresemann. Juchuuuuuu! Er sagte wohl grade so was wie: So was Gutes wie die hinter mir stehenden Bücher hab ich auf der ganzen Messe noch nicht gesehen! Der Gonzoverlag ist der beste Verlag der Welt!

Aha, auch in Leipzig: Ulrich Holbein. Er ist gerade fertig mit dem verzückten Ausruf:  So was Gutes wie die hinter mir stehenden Bücher hab ich auf der ganzen Messe noch nicht gesehen! Der Gonzoverlag ist der beste Verlag der Welt!

Stefan & Andrea freuen sich über den Katzenkönig, die neue Graphic Novel von Stefan und Le Pro.

Andrea’s Antwort auf den Kumpel von Andy Strauß, der sich einfach geweigert hat, seine Hose wieder anzuziehen.

Christop und Jochen haben die weiter Reise aus dem Rhein-Main-Gebiet auf sich genommen, einzig um den sagenumwobenen Gonzoverlag gleich dem Goldtopf am Ende des Regenbogens zu finden. Hat geklappt. Am Telefon: Ray, der Illustrator von „Poems You See Before You Die“, der vermutlich grade auf seinem Teppich liegt und meckert. Ihr wisst ja: der Teppich macht das Zimmer erst so richtig gemütlich. Ihr würdet nicht glauben, was sie sagten, kurz bevor ich auf den Auslöser drückte.

Leider hab ich vergessen, worum es da ging. Aber ich hab noch dunkel im Kopf, dass es recht unterhaltsam war.

Sahen die anderen auch so.

Komisch, dass sich manchmal kein Besucher in den Stand traute. Versteh ich gar nicht. Oder hat’s am Wort „Ficken“ auf dem Cover dieses anderen Verlags gelegen, dessen Autoren sich andauernd so völlig daneben benommen haben?

Uah, und verließ man kurz das Paralleluniversum Messehalle, war da draußen nicht nur Welt, sondern tatsächlich sogar Sonne.

Auf dem Weg zur Lesung von Jan Off. Aha. Oha. Ah ja.

Bei eben jener Lesung. Großes Kino. Viel gelacht. Perfektes Vorspiel für einen wirklich unterhaltsamen Abend.

Stefan. Als er noch lachen konnte und noch nicht ahnte, dass er in dieser Nacht dem Taxifahrer des Todes begegnen, ja, sogar in dessen Höllengefährt zu seiner Schlafstätte gefahren werden würde. (Also schon die Schlafstätte von Stefan, das dann doch nicht.)

Das war wirklich eine schöne Überraschung: Roberto Di Bella! Ich war nur glaube ich leider viel zu im Eimer für geistreiche Gespräche. Aber das kennt der gute Roberto ja schon von Messen und mir.

Joa, ne, so halt, Buchmesse und so. Die Party des Jahres. Ich flipp aus.

Jetzt wird’s gleich wild. (Schade, dass man die besten Stories immer weglassen muss.)

Haha, Liebe auf den ersten Blick! Ab dem ersten Morgen mein Gutelaunewegweiser. Kopfkino, dort mit einer Schnellfeuerwaffe aufzukreuzen und wegen einer angeblichen Ladehemmung brottrocken um einen Waffencheck zu bitten.

Toll, beim abendlichen imbissen findet sich eine Bild, die das Geheimnis entlüftet. Ja genau, Frau Spies: lüftet! (Eh ganz tolle Enthüller, diese Bild-Redakteure. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Ida.

Und dann ist auch schon wieder Sonntag Abend und alles rum. Seltsam.

Dabei war’s doch so schön… Nee, ehrlich!

Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

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Sonntag, 30. Januar 2011
15.00 Uhr
Lesung | Vortrag |Diskussion mit Bernd Fabritius
gONZo loves you
Eintritt: frei

Nach einer kleinen Pause ist es endlich wieder so weit: Miss gONZo läd zum sonntäglichen Plausch ins gONZo loves you. Dieses Mal wird im blauen Sessel Bernd Fabritius sitzen, der sein im Tectum Verlag erschienenes Buch „Rotkäppchen, was trägst du unter Deiner Schürze? Geschlechterbilder im Märchen“ vorstellen wird. Er stellt verschiedene Aufarbeitungen des Rotkäppchen Stoffes vor (vom Porno-Comic bis zur Cyber-Roman) und läd zur Diskussion ein.

Bernd Fabritius, geboren 1983 in München, verbrachte seine Schulzeit in Bayern und Texas. 2004-2010 studierte er Erziehungswissenschft, Kulturanthropologie und Philosophie in Würzburg, Mainz und Östersund.

Erhellend und erheitend war’s:

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